Heute ist der 28.10.2026 und in Berlin stehen die Herbstferien vor der Tür. Für viele Familien mit schulpflichtigen Kindern bedeutet das erst einmal ein paar entspannte Tage, bevor am Montag der Schulalltag wieder Einzug hält. Doch während die einen sich auf die freien Tage freuen, stehen bei den Gymnasien nach den Ferien die Zwischennoten für das Halbjahr an, gefolgt von einem Elternsprechtag. Eine Zeit, die sowohl bei Eltern als auch bei Schülern für ein gewisses Kribbeln sorgt – vor allem, wenn man bedenkt, dass die Klassenarbeiten in diesem Schuljahr in einem verdichteten Rhythmus stattfinden. Das kann schon mal ganz schön auf die Nerven gehen!

Erkrankte Schülerinnen und Schüler müssen zudem ihre versäumten Arbeiten nachholen. Das ist nicht nur eine Herausforderung für die Betroffenen, sondern auch für die Lehrkräfte, die aufgrund von Krankheiten, Kur oder Elternzeit ebenfalls ausfallen. Laut der Bildungsstatistik der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie bleibt ein besorgniserregender Trend nicht unerwähnt: Im Schuljahr 2025/26 wurde an Berliner Schulen etwa jede siebte Unterrichtsstunde nicht regulär erteilt. Das ist ein ganz schön harter Brocken für alle, die sich auf das Lernen konzentrieren wollen.

Herausforderungen für die Lehrkräfte

Besonders betroffen von diesen Ausfällen sind die Bezirke Marzahn-Hellersdorf und Tempelhof-Schöneberg. Da wundert es nicht, dass in Berlin fast 400 Lehrkräfte seit mindestens einem Jahr krankheitsbedingt nicht im Dienst sind. Das sind erschreckende Zahlen, die aus einer Anfrage des BSW-Abgeordneten Alexander King stammen. Unter diesen Lehrkräften sind 225 verbeamtete und 155 angestellte Kolleginnen und Kollegen, die im Prinzip seit zwölf Monaten nicht unterrichten können. Besonders viele langfristige Ausfälle gibt es an den Grundschulen, wo die meisten Fälle verzeichnet werden.

Die Situation ist angespannt. Die Bildungsverwaltung hat bereits Maßnahmen ergriffen: Bei Langzeiterkrankten wird eine Untersuchung durch die Zentrale Medizinische Gutachtenstelle des Landesamts für Gesundheit und Soziales veranlasst. Das klingt alles sehr bürokratisch, aber es gibt auch einen Lichtblick: Wenn die Betroffenen nicht mehr als Lehrkraft arbeiten können, gibt es die Möglichkeit, sie amtsangemessen anderweitig zu verwenden. Momentan nehmen bereits 29 Betroffene an einem Projekt zur beruflichen Neuorientierung teil. Irgendwie ist es beruhigend zu wissen, dass trotz der Schwierigkeiten auch Wege gefunden werden, die Situation zu verbessern.

Ein Blick auf die Stadt

Neben den Herausforderungen im Bildungsbereich gibt es auch in anderen Teilen der Stadt Themen, die die Gemüter bewegen. Der Bahnhof Frankfurter Allee wird wegen Müll, Baugerüsten und unangenehmen Gerüchen als Problemort wahrgenommen. Architekten sind jetzt gefordert, neue Ideen für eine attraktivere Gestaltung zu entwickeln. Bürger können ihre Vorschläge einreichen – vielleicht wird ja bald alles ein bisschen schöner! Auch die Straßenbahnlinie M10 hat sich verändert, um Staus auf der Invalidenstraße zu umgehen. Ein Fahrstreifen für Autos wurde gesperrt, und der Straßenraum wurde neu aufgeteilt – eine kleine, aber feine Verbesserung!

Besonders bedenklich ist die Situation am Steglitzer Bierpinsel: Nach dem Absturz eines Fassadenteils ist der Bereich teilweise gesperrt. Händler an der Schlossstraße machen sich Sorgen um ihr Weihnachtsgeschäft und fordern Unterstützung, eventuell sogar Ersatzflächen. Das alles geschieht, während die Stadt an vielen Fronten gleichzeitig kämpft. Man fragt sich, wie viel mehr die Berlinerinnen und Berliner noch ertragen müssen, bevor sich die Dinge zum Besseren wenden. Aber hey, aufgeben ist keine Option, oder?

Inmitten all dieser Herausforderungen bleibt eines klar: Berlin ist eine Stadt, die niemals stillsteht. Die Menschen hier sind ein Stück weit wie die Stadt selbst – resilient und immer bereit, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Und während die Herbstferien uns eine kurze Verschnaufpause bieten, bleibt zu hoffen, dass die kommenden Wochen auch einige positive Wendungen bringen. Bis dahin heißt es: Durchhalten und das Beste aus der Situation machen!