Heute ist der 19.05.2026 und in der Berliner Clubszene tut sich was! Am vergangenen Samstag wurde das Comeback des SchwuZ, des ältesten queeren Clubs Deutschlands, in Schöneberg gefeiert. Über 1500 Gäste strömten ins Metropol, um beim Auftaktevent einer neuen Partyreihe dabei zu sein. Das Ganze war nicht einfach eine Revival-Party, sondern ein glamouröser Empfang für die Community – ein Zeichen dafür, dass der Spirit des SchwuZ lebendig bleibt, auch wenn die letzte Party am alten Standort in Neukölln bereits im November 2025 stattfand.
Die Tickets waren, wie man so sagt, im Nu weg. Es war ein Wettlauf gegen die Zeit! Viele wollten sich die Chance nicht entgehen lassen, und so wuchs die Schlange an der Abendkasse auf beachtliche 100 Meter. Die Veranstaltung bot eine spannende Mischung aus Party, Show und Familientreffen – mit Elektro- und Discomusik, Karaoke und jeder Menge guter Laune. Es war einfach unbeschreiblich, wie die Leute tanzten und lachten. Marcel Rohrlack, der Vorsitzende des SchwuZ e.V., stellte die neue Vision des Clubs vor und betonte die Notwendigkeit zur Weiterentwicklung. Ein frischer Wind weht durch die heiligen Hallen des Metropol!
Ein Blick zurück und nach vorn
Der SchwuZ hat eine bewegte Geschichte. Gegründet 1977 aus der Homosexuellen Aktion Westberlin, war er der erste alternative Schwulenclub West-Berlins. Über die Jahre hinweg wechselte der Club mehrmals seine Standorte, zuletzt in der Kindl-Brauerei in Neukölln. Ende 2023 kam die bittere Pille: Der Club geriet in finanzielle Schwierigkeiten und meldete im Juli 2025 Insolvenz an. Doch anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, sucht das SchwuZ-Team eine neue dauerhafte Location und plant sogar Pop-up-Partys in der Stadt. Die nächste dieser Art wird am 14. August in der Renate in Friedrichshain-Kreuzberg stattfinden. Ein neues Kapitel beginnt!
Die Organisation des Auftaktevents war ein Gemeinschaftswerk: 30 Ehrenamtliche sowie 50 Künstler haben mit vollem Einsatz dazu beigetragen. Viele von ihnen traten sogar ohne Gage auf – eine wahre Herzensangelegenheit! Es zeigt sich, wie stark die Community zusammenhält, besonders in Zeiten wie diesen.
Ein unverwechselbarer Ort der Begegnung
SchwuZ ist mehr als nur ein Club; es ist ein Symbol für die queere Kultur in Berlin. Der Ort, der so viele Geschichten, Freundschaften und auch Kämpfe beherbergt hat, bleibt ein wichtiger Anlaufpunkt für die LGBTQ+-Community. Der Glanz und die Energie der Veranstaltung am Samstag waren ein klarer Beweis dafür, dass der Drang nach Gemeinschaft und Feierlichkeiten ungebrochen ist. Die Zukunft sieht vielversprechend aus, und wir dürfen gespannt sein, welche Überraschungen noch auf uns warten.
Die Atmosphäre im Metropol war elektrisierend. Man konnte förmlich die Begeisterung in der Luft spüren. Es war ein Abend voller Emotionen, und die Gesichter der Gäste strahlten – von der Freude, Teil von etwas so Großem zu sein. Der SchwuZ lebt! Und mit jedem Beat, der durch die Lautsprecher dröhnt, wird deutlich: Die queere Kultur in Berlin wird weiter gedeihen, egal wo die Reise des SchwuZ uns hinführt.