Im Herzen von Berlin-Friedrichshain, im Cassiopeia, wird es diesen Juli aufregend! Vom 1. bis zum 31. wird der Club zur Kulisse für „Rising Spaces – Immersive Club Experience“, eine Veranstaltung, die mit Sicherheit ein paar neugierige Köpfe anziehen wird. Organisiert vom Future Realities Lab der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin), präsentiert eine Gruppe von 14 Studierenden des Studiengangs Kommunikationsdesign ihre kreativen Virtual-Reality-Installationen. Man darf gespannt sein, was die jungen Talente unter der Leitung von Prof. Pablo Dornhege auf die Beine stellen werden. Es ist eine spannende Verbindung aus klassischer Gestaltung und modernen Technologien!

Die Studierenden nutzen 3D-Scanning-Apps und 360-Grad-Panoramafotografie, um die Clubräume in ein digitales Erlebnis zu verwandeln. Dabei wird nicht nur die reale Clubarchitektur erfasst, sondern auch Klang und visuelle Elemente in die virtuelle Welt integriert. Wenn das nicht spannend klingt! Die Installationen sind Teil des Projekts Hyper-Irrealismus III, das seit 2024 am Future Realities Lab vorangetrieben wird und sich auf die Erkundung digitaler Technologien konzentriert.

Ein neues Format für alte Räume

„Rising Spaces“ ist nicht nur ein weiteres Event, sondern ein innovatives Veranstaltungsformat, das den Club tagsüber als immersive Ausstellung und am Wochenende für die nächtlichen Partys nutzt. Es ist eine Idee, die das Potenzial hat, den Umgang mit Clubräumen zu revolutionieren – und das in einer Zeit, in der aktuelle Medienberichte eine mögliche Räumung des Cassiopeia bis Ende Juni erwähnen. Ein nicht ganz unwesentlicher Faktor, der die Dringlichkeit und die Einzigartigkeit dieses Projekts unterstreicht.

Die Veranstaltung wird durch die öffentliche Kulturförderung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe unterstützt und hat starke Partner an ihrer Seite: die Clubcommission Berlin e.V., das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und natürlich die HTW Berlin selbst. Das kreative Zusammenwirken dieser Institutionen macht Lust auf mehr.

Immersion und digitale Kunst

Immersive Ausstellungen sind ein Trend, der nicht nur in Berlin, sondern weltweit immer beliebter wird. Werke von großartigen Künstler:innen wie Frida Kahlo, Vermeer und Van Gogh werden oft in neuen, überraschenden Kontexten präsentiert – und zwar nicht als Originale, sondern in bildgewaltigen Reproduktionen, die den Raum zum Leben erwecken. Diese Ausstellungen setzen auf Projektionen, Geräusche und andere Effekte, um das Publikum in die Kunstwerke zu ziehen. Das Eintauchen in eine virtuelle Umgebung ist das Herzstück dieser Erfahrung.

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Einer der bekanntesten Orte für solche Erlebnisse ist das teamLab in Tokio, das 2024 mit über 2,5 Millionen Besucher:innen den Rekord für das meistbesuchte Museum einer einzelnen Kunstgruppe aufgestellt hat. Das zeigt, dass diese Art von Veranstaltungen nicht nur an der Oberfläche kratzen, sondern auch ein breiteres Publikum ansprechen können. Natürlich gibt es auch Kritiker, die bemängeln, dass die Tiefe oft verloren geht und der Fokus auf Bekanntem bleibt.

Ein Blick in die Zukunft

Und während wir uns auf „Rising Spaces“ freuen, steht bereits die Eröffnung des AuraLabs in Berlin am 27. September 2025 ins Haus. Hier wird die Verbindung von Künstlicher Intelligenz, Kunst und neuen Medien erkundet. 14 Werke, die sich in Echtzeit weiterentwickeln und auf die Interaktion der Besucher:innen reagieren, versprechen ein weiteres faszinierendes Erlebnis. Gründer und Kurator Vasily Fedotov hat mit „Khroma“ bereits in Wien und Berlin für Aufsehen gesorgt – jetzt wird der Fokus auf die KI-Technologie gelegt. Das klingt nach einer spannenden Weiterentwicklung, die das Publikum aktiv einbeziehen möchte!

In Friedrichshain-Kreuzberg tut sich also einiges im Bereich der digitalen Kunst und immersiven Erlebnisse. Die Zukunft scheint vielversprechend, und es bleibt nur zu hoffen, dass die kreativen Köpfe hinter diesen Projekten die Möglichkeit haben, ihre Ideen weiterzuverfolgen und die Berliner Clubkultur mit frischen Impulsen zu beleben. Wer weiß, vielleicht wird das Cassiopeia ja ein neuer Hotspot für innovative Kunst- und Cluberlebnisse!

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