Am Freitagabend war der Innenhof der inklusiven Werkstätten des Unionhilfswerks in der Oranienstraße 26 in Kreuzberg ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Fußballprofi Fabian Reese, Kapitän von Hertha BSC, stattete diesem besonderen Standort einen Besuch ab. Er inspizierte die Bürsten- und Flechtmanufaktur sowie die kreativen Werkstätten, in denen viele Menschen mit Beeinträchtigung tätig sind. Das Lächeln der Anwesenden, die auf Autogramme von Reese hofften, war ansteckend. Doch die Veranstalter hatten klare Regeln: Fragen zum Fußballverein Hertha BSC waren tabu. Es ging um etwas Größeres.

Reese, der bis 2030 unter Vertrag steht, plant gemeinsam mit seiner Verlobten Johanna Grünewald die Gründung des „Haus Grünewald“ – ein Projekt, das benachteiligten Menschen in Berlin zugutekommen soll. Der genaue Fokus, ob auf älteren Menschen oder auf Personen mit Beeinträchtigungen, wird derzeit noch ausgearbeitet. „Es ist egal, wo das Haus steht, Hauptsache, es kann geholfen werden“, betont Reese. Dieses Wohltätigkeitsprojekt, das vor einem Jahr ins Leben gerufen wurde, wird nun in enger Zusammenarbeit mit dem Unionhilfswerk weitergeführt.

Einblicke in die kreative Welt

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Vorstellung der Werkstätten. Die Besucher konnten die verschiedenen Arbeitsbereiche kennenlernen: von der Floristik über die Schachtelmacher bis hin zu den bereits angesprochenen Manufakturen. Es war eine großartige Gelegenheit, mit den Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen und das Handwerk selbst auszuprobieren. Der Gedanke, dass über 3.000 Mitarbeitende und rund 2.000 Engagierte im Unternehmensverbund Unionhilfswerk zusammenarbeiten, um Teilhabe und Chancengerechtigkeit zu fördern, erfüllt einen irgendwie mit Stolz.

Die Planungen für das „Haus Grünewald“ laufen intensiv, besonders am Wochenende, wenn die Gedanken und Ideen sprudeln. Reese ist nicht nur ein Fußballer, sondern auch ein „Wegbegleiter“ des Unionhilfswerks, was ihm offensichtlich am Herzen liegt. Er möchte etwas zurückgeben an die Menschen, die es nicht so leicht haben. „Es ist wichtig, dass wir uns gegenseitig unterstützen“, so der Kapitän. Die Kampagne zur Förderung der Teilhabe, die am 13. April begann, bekommt durch solche Projekte einen sichtbaren Rahmen.

Einladung zum Pressetermin

<pFür alle Interessierten gibt es am 8. Mai 2026 die Möglichkeit, noch tiefer in die Materie einzutauchen. Ab 16:00 Uhr beginnt ein Programm, in dem Fabian Reese über seine Kooperation mit dem Unionhilfswerk spricht. Das Event findet erneut in der Oranienstraße 26 statt und bietet Einblicke in die Arbeitsbereiche der USE gGmbH. Erfrischende Getränke und kreative Snacks sorgen für das leibliche Wohl, während die Teilnehmenden die Werkstätten erleben können.

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Die Anmeldung ist bis zum 6. Mai 2026 erforderlich – ein kleiner Aufwand für ein großes Erlebnis. Es wird eine Gelegenheit sein, die Motivationen hinter Reeses Engagement zu hören und den Menschen zu begegnen, die tagtäglich in diesen kreativen Gewerken arbeiten. Solche Veranstaltungen sind nicht nur wichtig, sie sind eine lebendige Erinnerung daran, dass es in einer Stadt wie Berlin immer Raum für Solidarität und Gemeinschaft gibt.