Die Eisbären Berlin stehen vor einem aufregenden Wochenende. Am Samstag, den 13. Mai, findet die große Saisonabschlussparty am Uber Platz statt – ein Event, das die Fans und Spieler gleichermaßen zusammenbringen soll. Ab 15 Uhr wird gefeiert, während sich gleichzeitig die Weichen für die nächste Saison stellen. Denn, wie es scheint, wird sich im Kader der Eisbären einiges ändern.

Acht Spieler haben bereits ihren Abschied angekündigt, darunter die Torhüter Jonas Stettmer, der zum ERC Ingolstadt wechselt, und Jake Hildebrand, der seine Zelte bei den Adlern Mannheim aufschlägt. Auch Stürmer Marcel Noebels, der seit zwölf Jahren Teil der Mannschaft ist, wird den Verein verlassen und wird voraussichtlich zu den Kölner Haien wechseln. Weitere Abgänge sind Les Lancaster, Norwin Panocha, Blaine Byron, Jean-Sébastien Dea und Lennard Nieleck.

Ein Neuanfang für Trainer Aubin

Trainer Serge Aubin, der die Eisbären in beeindruckenden sechs Jahren zu fünf Meisterschaften führte, verlässt den Verein ebenfalls. Der Abgang wurde am Montagnachmittag offiziell bestätigt, und Aubin wird seine neue Herausforderung als Trainer beim SC Bern in der Schweiz antreten. Komischerweise hatte er seinen Vertrag erst im letzten Jahr bis 2028 verlängert. Doch wie er selbst sagt, ist es Zeit für eine neue Herausforderung und die Möglichkeit, eine Identität bei seinem neuen Verein aufzubauen. Stéphane Richer, der Sportdirektor, drückt sein Bedauern über diesen Wechsel aus und bedankt sich für Aubins Verdienste.

Besonders interessant ist, dass Aubin seinen Wechsel während der Olympischen Spiele festlegte – eine Entscheidung, die nicht nur die Fans überrascht hat, sondern auch die Mannschaft selbst. Selbst in solch einem emotionalen Moment bleibt der Trainer professionell und blickt auf seine Zeit mit den Eisbären zurück. Die Herausforderungen waren nicht immer leicht, insbesondere in der letzten Saison, die von Verletzungen geprägt war. Ein Lichtblick war Jonas Stettmer, der nach Hildebrands Verletzung zum besten Spieler der Finalserie gekürt wurde.

Vertragsverlängerungen und die Zukunft

Doch nicht alles ist nur Abschied und Trennung. Auf der positiven Seite werden auch einige Spieler, wie Lean Bergmann und Patrick Khodorenko, bis 2027 ihre Verträge verlängern. Liam Kirk und Yannik Veilleux bleiben sogar bis 2028, und die beiden Eric – Hördler und Mik – haben sich bis 2029 gebunden. Das gibt den Fans Hoffnung auf Kontinuität, während der Verein sich auf die kommende Saison vorbereitet, die die Herausforderung der Titelverteidigung mit sich bringt.

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In den nächsten drei bis vier Wochen wird der neue Trainer der Eisbären vorgestellt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Mannschaft unter neuer Führung entwickeln wird und wer der zukünftige Stammkeeper sein wird. Die Spannung in Berlin steigt, und die Vorfreude auf die nächsten Schritte ist spürbar. In Zeiten des Wandels bleibt die Leidenschaft für den Eishockeysport ungebrochen. Die Eisbären sind bereit, sich den Herausforderungen zu stellen – und die Fans sind es auch!