Wissenschaft zum Anfassen: Die Lange Nacht der Entdeckungen in Berlin
Die Lange Nacht der Wissenschaften ist ein echtes Highlight in Berlin – und das nicht nur für die Neugierigen unter uns! Am vergangenen Samstag strömten rund 30.000 Besucherinnen und Besucher in die Hörsäle, Labore und Forschungseinrichtungen der Hauptstadt, um in die spannende Welt der Wissenschaft einzutauchen. Über 1.000 Programmpunkte warteten darauf, entdeckt zu werden. Von Experimenten und Vorträgen bis hin zu Diskussionsrunden und Shows – hier war für jeden etwas dabei. Wissenschaftler, die bereitwillig ihr Wissen teilten und mit dem Publikum interagierten, machten das Event zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Die Lange Nacht der Wissenschaften hat sich als eine der größten Wissenschaftsveranstaltungen in Deutschland etabliert. Mit der Teilnahme von rund 60 Einrichtungen – darunter Hochschulen, Forschungsinstitute und Unternehmen – war die Vielfalt an Themen und Angeboten schier überwältigend. Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra (SPD) bezeichnete die Veranstaltung als vollen Erfolg. Das Event fand von 17.00 bis 24.00 Uhr statt und bot den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, hinter die Kulissen der Forschung zu schauen und die neuesten Entwicklungen hautnah zu erleben.
Ein Blick in die Zukunft
Ein weiterer Höhepunkt steht uns bereits bevor: Am 28. Juni 2025 wird die Lange Nacht der Wissenschaften ihr 25. Jubiläum feiern. Das klingt nicht nur nach einer großartigen Feier, sondern auch nach einem spannenden Programm! Rund 950 Gäste dürfen sich auf Vorträge, Ausstellungen und Mitmachaktionen freuen. Themen wie resiliente Demokratien, Künstliche Intelligenz und Umwelt sowie das Gehirn stehen auf der Agenda. Ein Vortrag von Direktor Ralph Hertwig wird sich mit verhaltenswissenschaftlichen Erkenntnissen zur Stärkung demokratischer Strukturen auseinandersetzen.
Und das ist noch nicht alles! Workshops zur Fehlinformation und digitalen Manipulation sowie interaktive Stationen zu neuronalen Netzen und Vagusnerv-Stimulation werden die Teilnehmenden zum Mitmachen animieren. Eines der spannendsten Elemente könnte das „Moral Machine“-Experiment sein – ein Wettbewerb, bei dem Mensch gegen KI antreten wird. Außerdem wird bei einer Diskussionsrunde über die Intelligenz von KI-Systemen nachgedacht und das Babylab zeigt, wie Babys und Kleinkinder die Welt wahrnehmen.
Ein Fest für die ganze Familie
Die Lange Nacht der Wissenschaften ist auch ein Fest für die Jüngsten. Eine Kinderrallye mit über 60 teilnehmenden Kindern sorgt dafür, dass die kleinen Entdecker auf ihre Kosten kommen. Mit interaktiven Stationen und dem Cold Pressor Test, zur Untersuchung von Stressreaktionen, wird das Erlebnis für alle Altersgruppen unvergesslich. Und wenn das alles nicht reicht, gibt es das virtuelle Waldbaden – ein VR-Erlebnis, das die beruhigende Atmosphäre eines Waldes nach Berlin bringt.
Die Begeisterung der Besucherinnen und Besucher war auch beim letzten Event deutlich spürbar, es gab erfreuliche Rückmeldungen und jede Menge Engagement von über 130 Mitarbeitenden, die mit Vorträgen, Führungen und Experimenten die LNDW zu einem unvergesslichen Erlebnis machten. Ein Rekordbesuch von 950 Gästen am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung zeigt, wie stark das Interesse an Wissenschaft und Forschung in Berlin ist. Mit über 36.000 Teilnehmenden – das sind 20% mehr als im Vorjahr – wird deutlich, dass die Lange Nacht der Wissenschaften ein fester Bestandteil der Berliner Kulturlandschaft ist und bleibt.
Die Vorfreude auf die nächste Lange Nacht der Wissenschaften wächst, und wir sind gespannt, welche neuen Erkenntnisse und Emotionen uns die Wissenschaftler dann wieder näherbringen werden. Aber das ist ein anderes Thema – für heute lassen wir die Eindrücke der letzten Nacht wirken.
