Am Dienstagabend wurde in Berlin die Deutschlandpremiere des mit Spannung erwarteten Animationsfilms „Glennkill: Ein Schafskrimi“ gefeiert. In einer bunten Mischung aus Krimi und Komödie, die die Vorstellung von Schafen als dumm widerlegt, geben die beiden Synchronsprecher Bastian Pastewka und Anke Engelke Einblicke in ihre Rollen und die tiefere Botschaft des Films. Pastewka spricht das Schaf Mopple, während Engelke die Rolle der Chefermittlerin Lily übernimmt, dem klügsten Schaf auf der Weide.
„Schafe sind Teamplayer“, betont Pastewka. Diese Aussage wird im Laufe des Films klar, als die Schafe selbst die Ermittlungen übernehmen und menschliche Verdächtige identifizieren. Der Protagonist des Films, der Schäfer George, gespielt von Hugh Jackman, glaubt fälschlicherweise, dass seine Schafe nichts von den Krimis verstehen, die er ihnen jeden Abend vorliest. Doch ein mysteriöser Vorfall auf der Farm verändert alles und fordert die Schafe heraus.
Herausforderung der Synchronisation
Für Engelke war die Synchronisation ihrer Rolle eine besondere Herausforderung. „Es gibt viele Atem- und Mäh-Geräusche, die in die Sprachaufnahme einfließen“, erklärt sie. Diese akustischen Herausforderungen sind eine interessante Facette des Films, der nicht nur durch seine witzigen Dialoge, sondern auch durch die Lebendigkeit der Tierstimmen besticht. Engelke hat bereits Erfahrung in der Synchronisation tierischer Charaktere, so sprach sie beispielsweise Dorie aus dem beliebten Film „Findet Nemo“.
Das Drehbuch von „Glennkill: Ein Schafskrimi“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Leonie Swann und wurde von Craig Mazin verfasst. Die Regie übernahm Kyle Balda, während die Produktion von namhaften Größen wie Lindsay Doran und Tim Bevan geleitet wurde. Die deutsche Fassung bringt das Talent von Anke Engelke und Bastian Pastewka zusammen und verspricht, das Publikum zu begeistern.
Ein Blick auf die Besetzung
Die Hauptbesetzung des Films ist beeindruckend. Neben Hugh Jackman sind auch Nicholas Braun, Nicholas Galitzine, Molly Gordon, Hong Chau und Emma Thompson zu sehen. In der Originalfassung dürfen sich die Zuschauer auf weitere prominente Stimmen freuen, darunter Julia Louis-Dreyfus, Bryan Cranston und Patrick Stewart.
„Glennkill: Ein Schafskrimi“ wird offiziell am 14. Mai in den deutschen Kinos starten. Pastewka und Engelke hoffen, dass der Film die Zuschauer nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. „Menschen sollten aus negativen Erfahrungen lernen, anstatt sie zu vergessen“, äußert Pastewka und Engelke stimmt ihm zu: „Es ist wichtig, mit schwierigen Erlebnissen umzugehen.“ Diese Botschaften machen den Film nicht nur zu einer amüsanten, sondern auch zu einer wertvollen Erfahrung.
Insgesamt vereint „Glennkill: Ein Schafskrimi“ eine gelungene Mischung aus Humor, Spannung und tiefgründigen Themen, die sowohl Jung als auch Alt ansprechen dürften. Der Film lädt dazu ein, die Welt der Schafe mit neuen Augen zu sehen – eine Möglichkeit, die nicht nur unterhält, sondern auch lehrt.