Am Montagabend wurde Neukölln, das lebendige Herz Berlins, erneut von einem schockierenden Vorfall heimgesucht. Zwei Männer wurden schwer verletzt, und das lässt einen ehrlich gesagt erschaudern. Wie die Berichte zeigen, erlitten beide Opfer, ein 60-jähriger Mann mit lebensbedrohlichen Verletzungen und ein 48-Jähriger, der notoperiert werden musste, Stichverletzungen – vermutlich durch ein Messer. Ein Zeuge, der das Geschehen am Eingang des Volksparks Hasenheide beobachtete, berichtete von zwei Menschengruppen, die in eine Auseinandersetzung verwickelt waren. Gegen 19 Uhr, als die Sonne schon tief stand, sah er einen Mann aus einer der Gruppen auf den 60-Jährigen einstichen. Das Bild, das sich einem da aufdrängt, ist wirklich erschreckend.
Nach dem Angriff floh der mutmaßliche Täter mit seinen Begleitern, und man fragt sich, was in den Köpfen dieser Menschen vorgeht. Etwa eine halbe Stunde später, gegen 19.20 Uhr, entdeckten Polizeibeamte den 48-Jährigen vor einem Imbiss an der Hermannstraße. Er war schwer verletzt, mit mehreren Stichwunden im Oberkörper und an einem Bein. Zeugen berichteten, dass er zuvor aus Richtung des Parks kam. Es ist kaum zu fassen, dass solche Gewalttaten in einem so beliebten Park stattfinden können.
Die Ermittlungen und die Suche nach Zeugen
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, und das Landeskriminalamt, speziell die 7. Mordkommission, ist nun für die Aufklärung des Falls verantwortlich. Es wird vermutet, dass die beiden Taten im Rahmen derselben Auseinandersetzung stattfanden. Die Beamten sind auf der Suche nach weiteren Zeugen, die möglicherweise Auffälligkeiten oder sogar Fotos und Videos gemacht haben. Hinweise können vertraulich an die 7. Mordkommission in der Keithstraße gegeben werden. Es ist ein Aufruf an die Bürger, wachsam zu sein und sich zu melden, sollten sie etwas gesehen haben.
Erstaunlicherweise war der Volkspark Hasenheide bereits mehrfach Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen in diesem Jahr. Man fragt sich, was mit diesem Ort passiert ist, der für viele Berliner ein Rückzugsort, ein Platz für Entspannung und Geselligkeit sein sollte. Der Kontrast zwischen der friedlichen Atmosphäre und der Brutalität solcher Vorfälle könnte nicht größer sein. Es ist wirklich tragisch und lässt einen nachdenklich zurück.