Heute ist der 25.05.2026 und wir werfen einen Blick auf die neuesten Entwicklungen in der Welt der Burger, die in Berlin immer noch heiß diskutiert werden. Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Ausgabe 6/2026 insgesamt 20 Fertig-Pattys getestet – darunter 10 klassische Rindfleisch-Pattys und 10 vegetarische Alternativen, die mit Zutaten wie Sojabohnen und Erbsen zubereitet wurden. Und was soll ich sagen? Die Ergebnisse sind mehr als überraschend!
Von den als „gut“ bewerteten Pattys haben satte 7 ihren Ursprung in der pflanzlichen Küche. Ein echter Grund zur Freude für alle Veggie-Liebhaber! Die Gewinner unter den veganen Burgern sind nicht nur schmackhaft, sondern auch preislich attraktiv. My Vay American Style von Aldi punktet mit einem Preis von nur 0,99 Euro pro 100 g und ist gekühlt erhältlich. Garden Gourmet Sensational Burger und Beyond Burger folgen mit 1,41 Euro und 1,77 Euro pro 100 g – beides ebenfalls in der Kühltruhe zu finden. Im Vergleich dazu hat der Chef Select von Lidl die Nase vorn unter den Rindfleisch-Pattys, und das für 1,40 Euro pro 100 g, auch tiefgekühlt.
Warum pflanzlich besser abschneidet
Warum schneiden die pflanzlichen Pattys so viel besser ab? Nun, im Schnitt haben sie nur halb so viel Fett und weniger Kalorien als ihre fleischlichen Kollegen. Das sorgt nicht nur für den schmalen Hüftumfang, sondern überzeugt auch durch bessere Bratnoten, Würze und Saftigkeit. Und das Beste: Alle Veggie-Pattys haben die strengen Keim- und Schadstoffprüfungen ohne Beanstandungen bestanden. Ein ziemlicher Pluspunkt, wenn man bedenkt, dass Rindfleisch-Pattys teilweise mit Geruchsfehlern wie milchsäuerlichem oder stallartigem Aroma zu kämpfen haben. Obendrein wurden bei den tiefgekühlten Rindfleisch-Varianten unerwünschte Keime gefunden – das lässt einem schon das Wasser im Mund zusammenlaufen, nicht wahr?
Das Thema Klimabilanz ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Veggie-Bratlinge haben hier die Nase vorn, da die Rinderhaltung eine der Hauptursachen für Treibhausgase ist. Wer also etwas für die Umwelt tun möchte, sollte vielleicht über einen Wechsel zu pflanzlichen Alternativen nachdenken.
Pflanzliche Alternativen und moderne Technologien
Pflanzliche Produkte, die dem Geschmack und der Struktur von Fleisch ähneln, sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Tofu, Tempeh und Seitan gehören zu den traditionellen Alternativen, doch moderne Technologien machen es möglich, dass Produkte wie die oben genannten Pattys immer näher an das Original herankommen. Durch Extrusionsverfahren, bei denen Rohstoffe wie Sojabohnen, Erbsen und Lupinen mechanisch zerkleinert und entfettet werden, entstehen verschiedene Formen von Protein. Dabei wird zwischen Trocken- und Nassextrusion unterschieden, wobei jede Methode ihre eigenen Vorteile hat.
Das Ziel dieser Verfahren? Eine Vielzahl an Varianten zu schaffen, die nicht nur im Geschmack überzeugen, sondern auch in Aroma und Optik. Kombinationen von Inhaltsstoffen, wie beispielsweise Erbsen mit Soja- oder Lupinenproteinen, sind dabei keine Seltenheit mehr. Das macht die Welt der veganen Burger umso spannender und abwechslungsreicher!
Ob man nun ein Fan von klassischen Rindfleisch-Pattys oder den neuen pflanzlichen Alternativen ist, die Auswahl wird immer größer und vielfältiger. Die Frage, die bleibt: Wo führt uns dieser Trend noch hin? In Berlin ist auf jeden Fall für jeden Geschmack etwas dabei – und das ist doch schon mal ein Grund zum Feiern!
