Heute ist der 22.10.2026 und Berlin hat ein Problem. Die Berliner Datenschutzbehörde verzeichnet einen alarmierenden Höchststand bei gemeldeten Datenpannen. In den ersten neun Monaten dieses Jahres gingen über 1.500 Meldungen ein – das ist bereits genauso viel wie im gesamten Vorjahr. Und es wird noch schlimmer: Der Anteil der Vorfälle, die durch Cyberangriffe verursacht wurden, steigt kontinuierlich an. Man fragt sich, wie das nur möglich ist!

Rund 250 dieser Meldungen stammen aus Behörden und anderen öffentlichen Stellen. Die restlichen kamen aus der Privatwirtschaft. Datenschutzvorfälle sind Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten, und die Bandbreite reicht von Vernichtung und Verlust bis hin zu unbefugter Offenlegung. Das klingt schon ziemlich beunruhigend, oder? Meike Kamp, die Chefin der Datenschutzbehörde, erklärt, dass der zunehmende Einsatz von künstlicher Intelligenz durch Angreifer als einer der Hauptgründe für diesen Anstieg gilt.

Die Rolle der künstlichen Intelligenz

Künstliche Intelligenz ermöglicht es den Angreifern, auch ohne umfassendes Fachwissen, Schwachstellen in IT-Systemen schneller zu finden. Komischerweise können selbst wenig spezialisierte Angreifer mithilfe von KI täuschend echte Betrugsmails in großer Zahl versenden und auf diese Weise ihre Angriffe automatisieren. Das führt dazu, dass solche Angriffe später erkannt werden und viel häufiger erfolgreich sind. Ein Teufelskreis, der nicht nur Unternehmen, sondern auch uns alle betrifft!

Von Januar bis September 2026 gingen insgesamt 1.550 Meldungen ein, das sind 40 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit nennt es einen „Höchststand bei den gemeldeten Datenschutzvorfällen“. Und das ist noch nicht alles – die Behörde hat festgestellt, dass bei vielen Vorfällen personenbezogene Daten noch gespeichert waren, obwohl sie längst hätten gelöscht werden müssen. Ein echtes Chaos!

Was tun gegen die Angriffe?

In einer Zeit, in der digitale Angebote und Schnittstellen in Unternehmen und Behörden zunehmen, wird der Zugang zu IT-Systemen immer einfacher – für uns alle. Meike Kamp empfiehlt daher Unternehmen und Behörden, ihre Technik regelmäßig zu aktualisieren und Zugriffsberechtigungen kritisch zu überprüfen. Notfallpläne sollten ebenfalls aufgestellt werden, und nicht mehr benötigte personenbezogene Daten müssen sicher gelöscht werden. Das klingt nach einem echten Kraftakt, aber jemand muss es ja tun!

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unterstützt diese Bemühungen mit Informationen zu aktuellen Sicherheitsrisiken und Cybersicherheit. Sie bieten sogar einen monatlichen Newsletter mit dem Titel „Einfach • Cybersicher“ an, der sich an Verbraucherinnen und Verbraucher richtet. Da geht’s um aktuelle Sicherheitslücken und auch um Tipps, wie man sich im digitalen Alltag besser schützen kann.

Das Thema Datenschutz wird uns wohl noch eine Weile begleiten. Es ist wichtig, dass wir uns alle mit diesen Fragen auseinandersetzen und unseren Teil dazu beitragen, die digitale Welt ein Stück sicherer zu machen. Denn eines steht fest: Die Datenpannen nehmen zu, und wir alle müssen wachsam sein!