Heute ist der 12.05.2026, und die Berliner Stadtluft knistert förmlich vor Aufregung! Die Bewerbung Berlins für die Expo 2035 hat die Runde gemacht und scheint bei den Bürgerinnen und Bürgern auf offene Ohren zu stoßen. Eine aktuelle Umfrage von INSA, die im Auftrag der Industrie- und Handelskammer (IHK) durchgeführt wurde, zeigt: Fast zwei Drittel der Berliner unterstützen die Idee. Genauer gesagt, 65% der Befragten befürworten die Bewerbung, während nur 24% dagegen sind. Das ist doch eine Ansage! Ein klarer Wind weht in die Richtung von Innovation und Zukunft.

Die Umfrage, die zwischen dem 4. und 8. Mai 2026 durchgeführt wurde, befragte 1.000 Berliner ab 16 Jahren. Besonders spannend ist, dass die Zustimmung zur Expo sogar höher ist als zur Olympia-Bewerbung. Während die Olympischen Spiele auf stärkere Ablehnung stoßen, sieht die Mehrheit der Bürger in der Expo eine Chance. 43% sind eher dafür, 22% sprechen sich ausdrücklich aus. Dieser Rückenwind könnte Regierenden Bürgermeister Kai Wegner unter Druck setzen, sich klar zu positionieren – besonders, da 80% der CDU-Anhänger für die Expo sind.

Die Vision der Expo 2035

Doch was genau erhoffen sich die Berliner von dieser Weltausstellung? Laut Umfrage nennen 41% Verbesserungen bei Infrastruktur und Stadtentwicklung als Hauptziel. 32% hoffen auf neue Arbeitsplätze und Ausbildungsangebote, und genauso viele sehen die Expo als Chance für die Förderung von Innovation und Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit und Mobilität. Diese Perspektiven gehen über ein klassisches Großereignis hinaus – viele Berliner sehen die Expo als einen Katalysator für langfristige Investitionen in die Metropolregion.

Die Unterstützung für die Expo geht über politische Grenzen hinweg. 76% der SPD-Anhänger, 74% der Grünen-Wähler und 60% der Linken stehen hinter der Bewerbung. Selbst Iris Spranger, die Senatorin für Sport aus den Reihen der SPD, hat sich gegen die Expo ausgesprochen, steht aber in ihrer eigenen Partei isoliert da. Das zeigt, wie stark der Rückhalt in der Bevölkerung ist. Die Initiative hinter der Expo 2035 will nicht nur ein Event organisieren – sie möchte Berlin und Brandenburg zusammenbringen, um ein gemeinsames Stadtprojekt zu gestalten.

Ein kreatives Stadtprojekt

Ein zentraler Aspekt der Expo 2035 ist die Dezentralität. Sie soll in ganz Berlin stattfinden, nicht nur an einem einzigen Ort. Kleine Labore in den Kiezen und zentrale Schauplätze wie der Flughafen Tempelhof und der CleanTech Business Park in Marzahn werden Teil dieses großflächigen Schaffens sein. Die Idee ist, dass alle Berliner eingeladen sind, ihre Stadt aktiv mitzugestalten. Das klingt nach einem Aufbruch – einem Aufbruch in eine nachhaltige Metropole der Zukunft.

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Die EXPO 2035 Berlin GmbH, die operative Einheit zur Vorbereitung der Bewerbung, unterstreicht, dass Weltausstellungen oft langfristige Entwicklungen anstoßen können. Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen stehen dabei im Fokus. Werkstätten, Reallabore und Ideenwettbewerbe sollen praktische Lösungen sichtbar machen und Raum für Diskussionen über Zukunftsfragen schaffen.

Ein Blick in die Zukunft

Die Debatte um die Bewerbung hat an Dynamik gewonnen. Vertreter aus verschiedenen Bereichen erkennen die Chancen für Zukunftsprojekte. Komischerweise gibt es noch keine andere Stadt, die offiziell Interesse an der Expo 2035 bekundet hat. Das bedeutet, dass Berlin eine echte Vorreiterrolle übernehmen könnte. Und was ist mit Florida? Dort gibt es bisher keinen Fortschritt in Bezug auf eine Bewerbung. Die Zeit drängt – andere Interessenten haben sechs Monate Zeit, sich zu melden, nachdem die erste Bewerbung eingegangen ist.

Die Expo 2035 könnte also nicht nur ein Schaufenster für Berlin sein, sondern auch ein bedeutender Schritt in Richtung einer klimaneutralen und sozialen Zukunft. Wer weiß, vielleicht wird der Flughafen BER zum Herzstück dieser Weltausstellung, ein Ort, an dem Ideen ausgetauscht werden und neue Formen des Zusammenlebens ausprobiert werden.