Heute ist der 6.05.2026 und in Treptow-Köpenick jubeln die Volleyballfans über einen historischen Erfolg: Die BR Volleys haben sich zum 16. Mal den Titel des deutschen Volleyball-Meisters gesichert. Ein wahres Spektakel, das sich vor 3.200 begeisterten Zuschauern in der ausverkauften LKH-Arena abspielte. Wer hätte gedacht, dass die Berliner in diesem spannenden dritten Finalspiel bei der SVG Lüneburg so stark aufspielen würden? Mit einem eindrucksvollen 3:1 (25:19, 25:22, 22:25, 25:12) wendeten sie das Blatt und holten sich den entscheidenden Sieg in der «Best of Five»-Serie.
Die BR Volleys – ein Name, der mittlerweile für Dominanz im deutschen Volleyball steht. Dies ist ihr zehnter Titel in Serie und die neunte Meisterschaft in Folge. Man könnte sagen, sie sind die unangefochtenen Könige des Volleyballs! Wer das Spiel gesehen hat, konnte die beeindruckende Form und mentale Stabilität der Mannschaft unter Cheftrainer Joel Banks förmlich spüren. Im ersten Satz legten die Volleys mit einer starken Leistung los und gewannen mit 25:19. Jake Hanes, der gleich den ersten Punkt erzielte, war der Motor des Spiels.
Ein spannendes Finale
Im zweiten Satz schien es zunächst so, als könnte Lüneburg die Wende schaffen. Sie führten sogar mit 3:0, doch die BR Volleys ließen sich nicht beirren. Mit einem cleveren und variablen Angriffsspiel kämpften sie sich zurück und gewannen knapp mit 25:22. Der dritte Satz brachte dann die erste kleine Enttäuschung für die Berliner, als Lüneburg einen Rückstand von 12:15 in einen 16:15-Vorsprung drehte und den Satz mit 25:22 für sich entschied.
Doch anstatt sich entmutigen zu lassen, zeigten die BR Volleys im vierten Satz ihre ganze Stärke. Unter der Führung von Jake Hanes und Florian Krage-Brewitz zogen sie mit 14:6 davon und hatten beim Stand von 24:12 gleich zwölf Meisterschaftsbälle zur Verfügung. Und dann, mit dem ersten Meisterschaftsball, nutzte Hanes die Gelegenheit und sicherte den Titel für Berlin. Jubel brandete auf, die Freude kannte keine Grenzen!
Ein emotionaler Abschied
Auch wenn die SVG Lüneburg als Vize-Meister in die Geschichte eingeht – es war die erste Finalteilnahme überhaupt für den Verein. Theo Mohwinkel, einer der Spieler von Lüneburg, sprach von einem emotionalen Abschied, während Ruben Schott, Kapitän der BR Volleys, voller Stolz auf seine Mannschaft blickte. „Wir haben hart gearbeitet und uns diesen Titel redlich verdient“, bemerkte er nach dem Spiel.
Die Medaillenübergabe war ein feierlicher Moment. Goldmedaillen für die BR Volleys, Silbermedaillen für Lüneburg, und das i-Tüpfelchen: die Meisterschale wurde von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner überreicht. Das alles macht die Saison zu einem unvergesslichen Erlebnis für die BR Volleys, die mit diesem Titel das Triple perfekt machten. Und Jake Hanes wurde zudem als wertvollster Spieler der Saison ausgezeichnet – ganz nach dem Motto: „Der Beste der Besten!“
Was für ein Tag für den Volleyballsport in Berlin! Die BR Volleys haben nicht nur den Titel geholt, sondern auch die Herzen ihrer Fans im Sturm erobert. Hier wird nicht nur Volleyball gespielt, sondern eine Leidenschaft gelebt.