Queere Vielfalt feiern: Marcel de Groot als strahlender Gewinner der Preisverleihung in Tempelhof-Schöneberg
Am 3. Juli war es endlich soweit: Die zweite Preisverleihung für queere Vielfalt des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg fand statt. Eine Veranstaltung, die nicht nur im Kalender der LGBTIQ-Community einen festen Platz hat, sondern auch ein echtes Highlight im Berliner Sommer darstellt. Die Aufregung war greifbar, die Vorfreude in der Luft! Und hey, die Auszeichnung ging in diesem Jahr an niemand Geringeren als Marcel de Groot von der Schwulenberatung. Eine Entscheidung, die in der Community mit viel Jubel aufgenommen wurde!
Mit einem Preisgeld von 1.500 Euro wurde Marcel für sein bemerkenswertes Engagement gewürdigt. Unter seiner Leitung hat die Schwulenberatung nicht nur ihren 45. Geburtstag gefeiert, sondern auch zahlreiche bedeutende Projekte ins Leben gerufen. Dazu gehört unter anderem die Grab- und Gedenkstätte für LGBTIQ auf dem Alten St. Matthäus-Friedhof, die erst im Mai eröffnet wurde. Auch das Wohnprojekt Lebensort Vielfalt und verschiedene Beratungs- und Hilfsprogramme wie Checkpoint BLN und die Fachstelle LSBTI, Altern und Pflege sind unter seiner Ägide entstanden. Eine beeindruckende Bilanz!
Ein Preis für Vielfalt und Engagement
Der zweite Preis, der mit 500 Euro dotiert ist, ging an das lesbisch-queere Antigewaltprojekt L-Support. Eine mehr als verdiente Auszeichnung, die zeigt, wie wichtig es ist, sich gegen Gewalt zu positionieren und Schutzräume zu schaffen. Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann und Kai Münch, der Beauftragte für queere Lebensweisen, überreichten die Preise – ein schöner Rahmen, der die Wertschätzung für die Arbeit in der queeren Community unterstreicht.
Die Auswahlkriterien für den Preis sind natürlich ebenfalls erwähnenswert. Hier wird nicht einfach irgendwer ausgezeichnet, sondern es geht um nachhaltiges Engagement für die Sichtbarkeit der LGBTIQ-Community, innovative Ansätze und einen klaren Bezug zu Tempelhof-Schöneberg. Weitere Nominierte waren unter anderem der LSVD, der Verein transsexwork und die trans Künstlerin Misi Hoogvliet. Eine bunte Palette von Akteuren, die alle ihren Teil zur Förderung der queeren Vielfalt beitragen!
Ein Blick in die Zukunft
Das Engagement von Marcel de Groot und seinen Kolleg*innen ist mehr denn je gefragt. In einer Zeit, in der queere Themen immer noch viel zu oft in den Hintergrund gedrängt werden, ist es entscheidend, dass solche Initiativen sichtbar bleiben. Die Schwulenberatung hat nicht nur in der Vergangenheit Großartiges geleistet, sondern ist auch in der Zukunft gefordert, neue Projekte zu entwickeln und bestehende Angebote zu erweitern.
Man kann nur hoffen, dass die Arbeit von Marcel und all den anderen Engagierten nicht nur lokal, sondern auch über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung findet. Denn am Ende des Tages geht es um viel mehr als nur um Preise und Auszeichnungen – es geht um das Leben, die Rechte und die Sichtbarkeit aller queeren Menschen. Und das ist eine Aufgabe, die uns alle angeht.
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