Heute ist der 16.05.2026 und ich sitze hier in Tempelhof-Schöneberg, um über ein Unternehmen zu berichten, das nicht nur in Berlin, sondern auch in ganz Europa für Aufsehen sorgt: Koro. Gegründet vor etwa fünf Jahren von Daniel Kundt, der als Finanzvorstand agiert, ist Koro vor allem für seine schmackhaften Snackprodukte wie Müsliriegel, Nüsse und Trockenfrüchte bekannt. Die Zahlen sprechen für sich: Der Umsatz hat im Vergleich zum Vorjahr um beeindruckende 44 Prozent zugelegt und beläuft sich nun auf stolze 252 Millionen Euro. Ein echter Erfolg, vor allem, wenn man die Herausforderungen der letzten Jahre bedenkt, in denen das Unternehmen Verluste hinnehmen musste. Dennoch hat Koro es geschafft, wieder in den positiven Bereich beim EBITDA zu rücken.

Die Lebensmittelbranche hat sich in den letzten Jahren nicht gerade als einfach erwiesen. Laut dem Statistischen Bundesamt wuchs der Lebensmittelhandel im vergangenen Jahr nur um 1,1 Prozent. Doch Koro hat mit seiner Omnichannel-Strategie, die digitalen und analogen Handel verbindet, ein Rezept gegen die Marktsituation gefunden. Und das Feedback der über 2,5 Millionen Onlinekunden ist nicht nur wertvoll, sondern liefert auch frische Ideen für neue Produkte.

Von Waschmitteln zu Snacks

Ein wenig Kurioses gibt es auch zu berichten: Koro begann ursprünglich als Onlinedrogerie für Waschmittel. Ein ganz anderer Fokus, sozusagen. Der Wechsel zu Snackprodukten wurde durch die vegetarische Ernährung von Kosta Calios‘ Frau, Michelle, angestoßen. Die Gründungsidee kam übrigens aus dem Buch „Kopf schlägt Kapital“ von Günter Faltin, was zeigt, dass Inspiration manchmal an den ungewöhnlichsten Orten lauert. Und heute ist Koro nicht mehr nur ein Geheimtipp: Über 13.000 Verkaufsstellen in Europa zeigen, wie sehr die Marke gewachsen ist. Ein beachtlicher Schritt für ein Unternehmen, das erst 2012 in Berlin das Licht der Welt erblickte.

Die Produkte von Koro sind nicht nur lecker, sondern auch nachhaltig. Mehr als 92 Prozent des Sortiments sind vegan, und 54 Prozent sind sogar bio-zertifiziert. Koro hat sich dem Ziel verschrieben, seinen Kunden gute Lebensmittel zugänglich zu machen – und das in Großpackungen, um Ressourcen zu sparen und die Umwelt zu schonen. Die Herausforderung bleibt jedoch, die Herkunft bestimmter Rohwaren langfristig zu sichern. Nachhaltigkeit ist ein zentraler Wert für Koro, und die B-Corp™-Zertifizierung, die das Unternehmen im Juni 2024 erhielt, unterstreicht dieses Engagement.

Ein Blick in die Zukunft

Um neue Zielgruppen zu erreichen, plant Koro, Produkte über den TikTok-Shop anzubieten. Eine spannende Entwicklung, die die Marke besonders bei der jüngeren Generation, vor allem den jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren, bekannt machen könnte. Das Unternehmen hat seine Zielgruppe erfolgreich erweitert und spricht nun auch ältere Kunden an. Über 1500 Influencer bewerben bereits Koro-Produkte auf Instagram und TikTok – eine Strategie, die nicht nur kreativ, sondern auch effektiv ist.

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Ein kleiner Wermutstropfen bleibt jedoch: Die langfristige Planung von Rohwaren und Lieferengpässen kann zu Herausforderungen führen. Die lokale Präsenz in jedem Land hilft Koro dabei, den Markt und die Kultur zu verstehen, was für ein besseres Produktangebot sorgt. So zeigt das Unternehmen, dass es sich nicht nur um den Umsatz dreht, sondern auch um Kundenzufriedenheit und den Geschmack. Das ist es, was Koro ausmacht – eine Marke, die in der Snackwelt nicht nur eine Generation prägen könnte, sondern auch als Vorreiter für nachhaltige und leckere Lebensmittel gilt.