Heute, am 28.05.2026, erreicht uns eine besorgniserregende Nachricht aus Berlin. Die Polizei sucht nach der zwölfjährigen Maya-Louisa Gottwald aus Nikolassee. Das Mädchen verschwand am Donnerstag, gegen 12 Uhr, aus der psychiatrischen Institutsambulanz an der Potsdamer Chaussee 70. Plötzlich verließ sie die Einrichtung und lief in unbekannte Richtung. Die Umstände ihres Verschwindens sind alarmierend, denn die Polizei geht davon aus, dass sie sich in einer psychischen Ausnahmesituation befindet. Das bedeutet, eine Gefährdung für sie selbst oder andere kann nicht ausgeschlossen werden.

Maya-Louisa hat eine Größe von etwa 1,63 Metern und eine schlanke Statur. Ihre schulterlangen, mittelblonden Haare sind zu zwei Zöpfen gebunden. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug sie ein schwarzes Langarm-Sweatshirt, ein schwarzes T-Shirt mit drei aufgedruckten Bären, eine graue Jeans und weiße Sportschuhe. Zudem zieren mehrere bunte Bänder ihr rechtes Handgelenk. Ein sehr lebendiges Bild, das man sich leicht vorstellen kann – aber wo könnte sie jetzt sein?

Die Polizei bittet um Mithilfe

Die Berliner Polizei ruft die Bevölkerung zur Mithilfe auf. Wer Maya-Louisa seit Donnerstagmittag gesehen hat oder Informationen zu ihrem Aufenthaltsort hat, wird gebeten, sich zu melden. Hinweise können an die Kriminalpolizei der Direktion 4 (Süd) in der Eiswaldtstraße 18 in Lankwitz unter der Telefonnummer (030) 4664-471100 gegeben werden. Auch die Vermisstenstelle ist während der Bürodienstzeiten unter (030) 4664-912400 erreichbar. Alternativ können Hinweise per E-Mail an Dir-4-k-1-dd@polizei.berlin.de sowie LKA124Hinweise@polizei.berlin.de gesendet oder bei jeder Polizeidienststelle abgegeben werden.

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Person aus einer psychiatrischen Einrichtung vermisst wird. Im Juni 2023 verschwand eine 25-Jährige aus einer Klinik in Berlin-Mitte. Auch sie hatte an einer psychischen Erkrankung gelitten und benötigte dringend Hilfe. Dank der Hinweise aus der Öffentlichkeit konnte sie am 3. Juli wohlbehalten wiedergefunden werden. Diese Fälle zeigen, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Bevölkerung ist. Es ist oft die Aufmerksamkeit und das Mitgefühl der Menschen, die dazu führen, dass Vermisste schnell wieder gefunden werden.

Ein Aufruf zur Wachsamkeit

Die Schicksale von vermissten Personen, besonders von Kindern und Jugendlichen, sollten uns alle betreffen. Sie erzählen von Sorgen, von Ängsten und von der oft fragilen Grenze zwischen Alltag und Ausnahmesituation. In einer Stadt wie Berlin, die pulsierend und lebendig ist, gibt es immer wieder Momente, in denen man innehalten sollte. Vielleicht sitzt Maya-Louisa irgendwo, verloren in ihren Gedanken, und braucht einfach nur einen freundlichen Blick oder eine helfende Hand. Lassen wir uns nicht entmutigen und bleiben wir wachsam. Jeder Hinweis könnte der entscheidende sein.

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Es bleibt zu hoffen, dass Maya-Louisa bald wohlbehalten zurückkehrt. Wir alle wünschen uns, dass sie – und alle anderen, die vermisst werden – schnell gefunden werden. Die Unterstützung der Gemeinschaft ist unentbehrlich in solchen Zeiten.