Am Wannsee tut sich was! Ein neuer Hafenplatz ist eröffnet worden und das zieht nicht nur Touristen, sondern auch Berliner und Sportbootfahrer in Scharen an. Die geschwungene Hafentreppe mit ihren einladenden Sitzstufen bietet einen grandiosen Blick auf den Großen Wannsee und die Promenade. Man könnte einfach dort sitzen und die Seele baumeln lassen. Diese Treppe führt direkt zu fünf Stegen, die für Fahrgastschiffe und die BVG-Fähre vorgesehen sind. Besonders aufregend ist der neue Steg am Ende der Promenade, der speziell für kleine Sportboote wie Kanus und Kajaks gedacht ist. Es wird also Zeit, das Paddel in die Hand zu nehmen und die Wasserlandschaft zu erkunden!

Die offizielle Eröffnung des Uferparks an der Ronnebypromenade wird am Freitag, dem 22. Mai, um 15 Uhr gefeiert. Ein großes Event, auf das man sich freuen kann! Die Besucher können sich auf Führungen durch Landschaftsarchitekten freuen, und für die Wasserliebhaber gibt es Schifffahrten mit der bekannten Reederei „Stern & Kreis“. Übrigens, die Parkanlage wurde nach einer 50-jährigen Städtepartnerschaft mit Ronneby in Schweden benannt. Ein schönes Zeichen der Verbindung!

Einladende Gestaltung und moderne Ansprüche

Die Modernisierung der Parkanlage ist auf den Punkt gebracht: Sie soll touristische Nutzung fördern und gleichzeitig ökologische Aspekte berücksichtigen. Die Planer von Hutterreimann Landschaftsarchitekten haben sich redlich bemüht, die historische Struktur des Areals zu erhalten und gleichzeitig einen zeitgemäßen Stadtraum zu schaffen. Barrierefreie Wege und neue Sitzmöglichkeiten sind nun Teil des Konzepts. Und das ist nicht nur ein Lippenbekenntnis – die Hafentreppe ist bereits gut angenommen worden, als ein Platz, wo sich Touristen und Gruppen entspannen können.

Die gesamte Uferzone ist klar gegliedert, und die neue Treppenanlage schafft eine perfekte Verbindung zwischen der Promenade und der Wasserlinie. Dabei wurden auch neue Anlegestellen für Fahrgastschiffe integriert, und die Ergänzung mit klimaresilienten Pflanzen sorgt dafür, dass der Park auch in Zukunft blühen kann. Ein Kunstwerk am Wasser rundet die Gestaltung ab – ein echter Hingucker!

Ein Teil des Wassertourismuskonzepts

Berlin wird ja oft als Wasserstadt bezeichnet – und das mit gutem Grund! Der Senat hat ein neues Wassertourismuskonzept vorgestellt, das die Attraktivität der Gewässer noch steigern soll. Damit wird der Fokus auf eine rücksichtsvollere, stadtverträgliche und umweltfreundliche Form des Tourismus gelegt. Ein ganzes Paket von Maßnahmen, die ab 2025 umgesetzt werden sollen, wird das Angebot weiter verbessern. Dazu gehören Kommunikationsstrategien, digitale Informationssysteme und die Entwicklung der Infrastruktur, die für die Zukunft gerüstet sein muss.

Der neue Hafenplatz am Wannsee ist also nicht nur ein Ort zum Verweilen, sondern ein Teil eines größeren Plans, der Berlin als Wasserdestination stärkt. Die Verbindung von Natur, Freizeit und Kultur wird hier deutlich. Man darf gespannt sein, was die kommenden Monate und Jahre bringen werden. Irgendwie fühlt es sich an, als wäre dies nur der Anfang einer neuen Ära für den Wannsee und seine Umgebung!

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