Es ist der 19. Oktober 2026, und während sich die Berliner in den Genuss der Herbstferien stürzen, gibt es auch einen kleinen Wermutstropfen auf dem Weg zur Entspannung: Der Zugverkehr in Berlin und Brandenburg ist eingeschränkt. Seit Montag sind fünf Regionalbahnlinien betroffen, was gerade für Pendler und Reisende eine Herausforderung darstellen kann. Vor allem die Linie RE1 sorgt für Aufregung – bis zum 24. Oktober um etwa 0:30 Uhr kommt es zu Einschränkungen zwischen Fürstenwalde (Spree), Erkner und dem Berlin Ostbahnhof. Wer also plant, mit dem RE1 zu fahren, sollte sich vorher informieren, welche Züge tatsächlich durchfahren. Und keine Panik – für die Strecke zwischen Fürstenwalde und Erkner sowie zwischen Frankfurt (Oder) und Jacobsdorf (Mark) stehen Ersatzbusse bereit. Immerhin, zwischen Erkner und Berlin Ostbahnhof kann man die S-Bahnlinie S3 nutzen, also nicht alles verloren!

Die RE3 hat auch ihre Tücken. In den Nächten bis zum 22. Oktober fallen an verschiedenen Tagen zwischen 22 und 5 Uhr einzelne Züge aus, und das betrifft die Abschnitte zwischen Schwedt (Oder), Angermünde, Eberswalde und Berlin. Zu den betroffenen Zügen zählen unter anderem die RE3317, RE3359 und RE3369. Hier ist es ratsam, den eingerichteten Ersatzverkehr zu nutzen, um nicht im Dunkeln zu stehen. Der RE4 ist ebenfalls betroffen: Bis zum 29. Oktober fallen Züge zwischen Berlin-Spandau und Berlin Hauptbahnhof aus. Reisende müssen hier auf alternative Verbindungen zurückgreifen.

Alternative Optionen und weitere Einschränkungen

Und das war noch nicht alles! Die Züge RE7 verkehren nicht zwischen Berlin-Wannsee und Berlin-Charlottenburg – die Züge RE3738, RE3740, RE3741 und RE3743 fallen aus. Auch hier werden alternative Verbindungen empfohlen. Und für die Reisenden, die zum Flughafen BER möchten, gibt es in der Nacht zum 20. Oktober Einschränkungen beim RB22 – die Züge RB18137, RB18139 und RB18101 fallen aus. Wer also einen Flieger erwischen will, sollte sich rechtzeitig um eine alternative Verbindung kümmern.

Ein kurzer Blick auf die Verkehrsunternehmen, die in der Region aktiv sind, zeigt die Vielfalt: Von der Ostdeutschen Eisenbahn Gesellschaft mbH (ODEG) über die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bis zur Havelbus Verkehrsgesellschaft mbH (HVG) – die Liste ist lang. Damit ist sichergestellt, dass auch in Zeiten von Einschränkungen die Mobilität aufrechterhalten wird. Und es gibt Hoffnung auf Besserung: Zum Fahrplanwechsel im Dezember plant der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) eine Verdichtung des Taktes auf mehreren Regionalbahnlinien. Die Linien RE3, RE4 und RE5 sollen künftig stündlich verkehren – ein Lichtblick für alle Reisenden!

Ausblick auf die Zukunft

Im neuen Netz „Nord-Süd 2“ wird der RE3 zwischen Stralsund, Angermünde, Berlin und Lutherstadt Wittenberg regelmäßig stündlich unterwegs sein. Auch der RE5, der von Rostock/Stralsund über Neustrelitz nach Berlin und Ludwigsfelde fährt, wird seine Fahrzeiten optimieren – montags bis freitags bis 23 Uhr. Und während die Generalsanierung der Lehrter Bahn bis Dezember 2027 dauern wird, gibt es auch positive Nachrichten: Der Flughafen-Express (FEX) wird künftig direkt vom Berliner Hauptbahnhof über Potsdamer Platz und Südkreuz zum BER fahren, was den Weg dorthin deutlich erleichtert.

Man darf gespannt sein, wie sich die Situation in den kommenden Monaten entwickeln wird. Bis dahin: Gut planen, rechtzeitig informieren und vielleicht ein bisschen mehr Zeit für die Reise einrechnen. Die Herbstferien sind schließlich auch dazu da, die Seele baumeln zu lassen – und vielleicht einen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen.