Oh je, die Berliner Straßenbahnfahrer müssen sich jetzt ganz schön umstellen! Vom 22. Oktober bis voraussichtlich 21. Dezember gibt es im Osten der Stadt massive Einschränkungen im Tramverkehr. Die Linien M1, M2 und 12 sind betroffen. Und der Grund? Gleisbauarbeiten in der Karl-Liebknecht-Straße, Bauarbeiten in der Kastanienallee und Rosenthaler Straße sowie die Sperrung eines Straßenabschnitts und einer Gleisschleife – das klingt nach einem echten Baustellenmarathon!

Für die Fahrgäste der M2 heißt es in dieser Zeit: Umsteigen und Geduld mitbringen! Ein Ersatzbus pendelt zwischen S+U Alexanderplatz und Mollstraße/Prenzlauer Allee. Die Straßenbahn selbst verkehrt nur zwischen Heinersdorf beziehungsweise Am Steinberg und Am Kupfergraben – und das über Stationen wie U Rosenthaler Platz, U Naturkundemuseum und S+U Friedrichstraße. Im Nachtverkehr wird die Umsteigerei noch spannender, denn der Ersatzverkehr fährt in Richtung S+U Alexanderplatz/Memhardstraße in der Karl-Liebknecht-Straße hinter der Torstraße ab.

Ein Blick auf die anderen Linien

Die Linien M1 und 12 machen es den Fahrgästen auch nicht einfacher. Hier muss man teilweise auf Ersatzbusse umsteigen – der Ersatzbus der M1 fährt zwischen Schönhauser Allee/Bornholmer Straße, U Eberswalder Straße, U Senefelderplatz und Zionskirchplatz. Und auch zwischen Am Kupfergraben und S+U Alexanderplatz/Gontardstraße ist ein Bus unterwegs. Für die Linie 12 gibt es ebenfalls einen Ersatzbus, der zwischen Am Kupfergraben und U Eberswalder Straße verkehrt.

Es ist wirklich wichtig, sich vor Fahrtantritt zu informieren. Wer auf die Website von VBB schaut, findet eine Übersicht aller Verkehrsunternehmen im Raum Berlin und Brandenburg. Dort gibt es Infos zu ODEG, NEB, S-Bahn Berlin und vielen anderen. Man will ja schließlich nicht am falschen Gleis stehen, oder?

Das große Ganze

All diese Umstellungen haben jedoch einen tiefergehenden Grund. Die BVG ist dabei, das Straßenbahnnetz auszubauen, um den wachsenden Mobilitätsbedarf zu decken. Der Ausbau soll das bestehende Verkehrsnetz entlasten und zukunftsfähige Mobilitätsangebote schaffen. Manchmal muss man also durch kleine Baustellen leiden, um langfristig eine bessere Anbindung zu bekommen. Die BVG plant und realisiert diese Maßnahmen im Auftrag der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.

Für alle, die in der Zeit der Einschränkungen unterwegs sind: Denkt daran, ruhig zu bleiben! Es ist nur eine Frage der Zeit, bis alles wieder reibungslos läuft. Und am Ende werden wir alle von einem verbesserten Verkehrsnetz profitieren. So oder so – Berlin bleibt spannend!