Alarmierende Trends: Extremismus unter Jugendlichen in Berlin auf dem Vormarsch
Heute ist der 2.06.2026, und während wir in Steglitz-Zehlendorf den Sommer begrüßen, gibt es Neuigkeiten, die uns alle betreffen sollten. Der Berliner Verfassungsschutz hat seinen Jahresbericht veröffentlicht – und die Zahlen sind alarmierend. Laut der Innensenatorin Iris Spranger (SPD) und Verfassungsschutzchef Michael Fischer zeigt sich ein besorgniserregender Trend: 2025 verzeichnete der Verfassungsschutz einen Zulauf in sämtlichen relevanten Bereichen des Extremismus. Besonders auffällig ist die zunehmende Aktivität von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in verfassungsfeindlichen Gruppen. Ein Beispiel, das genannt wird, ist die rechtsextremistische Gruppe „Deutsche Jugend Voran“.
Spranger spricht von einer „neuen rechtsextremistischen Jugendkultur“, die offensiver und aggressiver auftritt als je zuvor. Das macht einen schon nachdenklich, nicht wahr? Und es ist nicht nur der Rechtsextremismus, der besorgniserregend ist. Auch im Linksextremismus gibt es wieder spürbare Aktivität. Nach Jahren der Stagnation zeigt sich hier ein Anstieg, der durch ideologische Strömungen wie den „Öko-Anarchismus“ gefördert wird. Die Ermittlungen zu den Anschlägen auf die Energieinfrastruktur in Treptow-Köpenick und Steglitz-Zehlendorf, die zu Stromausfällen führten – ja, die laufen auch noch.
Extremismus im Fokus
Im Bericht wird ein Sonderkapitel dem Phänomen junger Extremisten gewidmet. Da sind die Zahlen im Islamismus gestiegen, und zwar um 150 Personen – jetzt sind wir bei 2590. Auch der linksextremistische Bereich hat ein Personenpotenzial von 3950 erreicht, was im Vergleich zu 2024 (3800) einen Anstieg bedeutet. Der Rechtsextremismus verzeichnet 1480 Personen, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von 30 bedeutet. Und der auslandsbezogene Extremismus bleibt mit 1700 Personen ebenfalls ein Thema, das man nicht ignorieren kann.
Besonders ins Auge fällt, dass salafistische Prediger aktiv in sozialen Medien unterwegs sind und somit gezielt junge Menschen in Berlin ansprechen. Das ist ein Spiel, das wir nicht verlieren sollten. Was wird unternommen, um die Jugend vor diesen Einflüssen zu schützen? Spranger kündigte Gespräche mit Bildungssenatorin an, um Schutzmaßnahmen für junge Menschen zu besprechen. Die Grüne Fraktion kritisierte jedoch den fehlenden Plan zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in Schulen und Freizeiteinrichtungen.
Die Bedeutung von Prävention
In einer Zeit, in der die Welt scheinbar immer schneller dreht, ist es wichtig, dass wir auch nach innen schauen. Wir müssen uns fragen, wie wir den Zugang zu extremistischen Ideologien für unsere Jugendlichen verhindern können. Bildung spielt dabei eine zentrale Rolle – und das nicht nur in Schulen, sondern auch in der Gesellschaft. Wir müssen Räume schaffen, in denen junge Menschen alternative Perspektiven kennenlernen können, um nicht in die Fänge solcher Extremismen zu geraten.
Es ist eine Herausforderung, die uns alle betrifft. Und während wir am Kaffeetisch über die neuesten Nachrichten plaudern, sollten wir uns bewusst machen, dass wir nicht nur Zuschauer sind. Jeder von uns kann etwas tun – sei es durch Gespräche, Aufklärung oder einfach nur ein offenes Ohr für die Sorgen der Jüngeren.
