Am Sonntag, dem 25. Mai 2026, dürfen sich die Wasserfreunde Spandau 04 mit einem breiten Grinsen auf den Lippen zurücklehnen. Was für ein Triumph! Die Wasserballerinnen haben ihren siebten Titel in Folge gewonnen und sich erneut das begehrte Double aus Meisterschaft und DSV-Pokal gesichert. Im entscheidenden Finalspiel haben sie den SV Blau-Weiß Bochum mit 15:9 besiegt. Ein klarer Sieg, der mit viel Geschick und Teamgeist erkämpft wurde!
Es war ein spannendes Finale, das im Modus „Best of Three“ ausgetragen wurde. Nach einem knappen ersten Spiel, das die Spandauerinnen mit 12:13 verloren, und einer Niederlage im zweiten Spiel mit 13:17, war das dritte und letzte Match der große Showdown. Trainer Marko Stamm war sichtlich stolz: „In unseren Heimspielen haben wir deutlich und verdient gewonnen.“ Und das war nicht nur ein leeres Versprechen – die Spandauerinnen haben sich mit einer starken Leistung in die Geschichtsbücher eingetragen.
Ein weiterer Schritt in die Geschichte
Die Spandauerinnen haben damit alle nationalen Titel im Wasserball seit 2019 gewonnen und rücken in der ewigen Rekordliste auf Rang zwei vor, gleichauf mit Bayer Uerdingen. Rekordmeister bleibt jedoch Bochum mit ihren zwölf Meisterschaften. Trotzdem – für die Spandauerinnen ist das ein riesen Schritt! Im Finale legte Bochum durch Jana Stüwe mit 1:0 vor, doch das war die einzige Führung des Spiels. Spandau konterte und erzielte neun Überzahltore, während Bochum nur zwei schaffte. Die erste Halbzeit war noch ausgeglichen, doch zur Halbzeit führten die Wasserfreunde mit 5:4. Im dritten Viertel wurde es dann deutlicher, und der Vorsprung wuchs auf 10:7. Gesa Deike erzielte schließlich das entscheidende 13:8, und wenig später setzte sie den Schlusspunkt zum 15:9.
Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Anne Rieck und Ira Deike, die jeweils drei Tore beisteuerten. Und auch die Torhüterin Jessica Milicich wurde zur Spielerin des Tages ernannt – kein Wunder, dass sie den Kasten so sicher hielt. Während Bochums Aylin Fry trotz der Niederlage optimistisch in die kommende Saison blickt, kann Spandau auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken.
Ein starkes Fundament für die Zukunft
Doch die Erfolge der Wasserfreunde Spandau 04 beschränken sich nicht nur auf den Wasserball. Der Verein hat das LSB-Kinderschutzsiegel vom Landessportbund Berlin erhalten. Das ist mehr als nur ein Titel – es zeigt, dass das Wohl der Kinder höchste Priorität hat. In den Schwimmkursen werden ausschließlich qualifizierte und geschulte Trainer*innen eingesetzt, die über langjährige Erfahrung im Schwimmsport verfügen. Das gibt den Eltern ein gutes Gefühl: Ihre Kinder lernen in einem sicheren, geschützten Umfeld. Klare Richtlinien zum Kinderschutz sorgen dafür, dass jedes Kind individuell gefördert wird.
Und das ist wichtig – schließlich hat Wasserball eine lange Tradition. Diese älteste olympische Mannschaftssportart debütierte bereits 1900 in Paris und war die erste Mannschaftssportart im olympischen Programm. Deutschland hat 1928 in Amsterdam die erste Goldmedaille im Wasserball gewonnen. Mit 38 Titeln ist Wasserfreunde Spandau 04 Rekordmeister der Deutschen Wasserball-Liga, die 1970 als höchste Spielklasse eingeführt wurde. Es ist eine beeindruckende Geschichte, die im Wasserball weitergeschrieben wird.
Das Spielfeld mag mit 25 x 20 Metern für die Frauen etwas kleiner sein als das der Herren, aber der Kampfgeist der Spielerinnen ist riesig. In der kommenden Saison wird der Verein mit einem starken Team antreten, das durch die Erfolge der letzten Jahre gestärkt wurde. Man darf gespannt sein, was die nächste Zeit bringt – die Wasserfreunde Spandau 04 sind bereit für neue Herausforderungen!
