Waspo 98 Hannover: Meisterschafts-Hattrick und der Weg zur Champions League
Was für ein Abend, was für ein Spiel! Am 3. Juni 2026 hat Waspo 98 Hannover mit einem beeindruckenden 14:10-Sieg über die Wasserfreunde Spandau 04 in Berlin die Deutsche Meisterschaft im Wasserball gewonnen. Es ist der dritte Meistertitel in Folge für die Hannoveraner und die siebte Meisterschaft insgesamt. Wer hätte gedacht, dass die Finalserie, die im Modus „Best of Five“ ausgetragen wurde, so spannend und gleichzeitig so klar enden würde? Nach einem 1:3-Rückstand im ersten Spiel, das sie mit 14:11 verloren, haben die Hannoveraner die nächsten drei Spiele für sich entschieden – eine echte Meisterleistung!
Das entscheidende vierte Spiel war ein echtes Spektakel. Waspo 98 hat von Anfang an den Ton angegeben. Im ersten Viertel führten sie bereits 4:2. Die Spannung war fast greifbar, als das Spiel in die Halbzeitpause ging – 7:5 für Hannover. Im dritten Viertel haben die Jungs dann so richtig aufgedreht und vier Tore erzielt, während Spandau nur eines erzielen konnte. Mit einem Zwischenstand von 11:6 war die Vorentscheidung gefallen. Luka Lozina stach dabei besonders hervor, wurde zum Spieler des Tages gekürt und trug mit zwei Treffern zum Erfolg bei. Dass er nicht allein auf dem Wasser war, zeigt die Teamleistung: Sechs Hannoveraner trafen doppelt! Und auf der anderen Seite war Yannek Chiru der beste Spieler von Spandau mit drei Treffern – auch Respekt!
Das Double und die Champions League
Im Mai hatte Hannover bereits den DSV-Pokal gewonnen, und nun ist das Double perfekt! Trainer Aleksandar Radovic, der auch neu als Bundestrainer der deutschen Wasserballer fungieren wird, lobte seine Mannschaft für deren harte Arbeit und den tollen Teamgeist. Es war einfach ein Genuss zu sehen, wie diszipliniert und engagiert die Jungs auf dem Wasser waren. Die Intensität und das hohe Niveau der Finalserie waren nicht zu übersehen.
Durch diesen Meistertitel hat Waspo 98 auch ein Ticket für die Champions League gelöst. In dieser Saison haben sie es bis in die Top Acht geschafft, und die Vorfreude auf die Hauptrunde, die am 14. und 15. Oktober beginnt, ist riesig. Hannover wird in einer Gruppe mit dem spanischen Club Zodiac Atlètic Barceloneta und dem französischen CN Marseille antreten. Zudem könnte Spandau, als Vizemeister, auf die Hannoveraner treffen, wenn sie die Qualifikation überstehen.
Die nächsten Herausforderungen
Für die Wasserfreunde bedeutet dies, dass sie sich in der Qualifikation beweisen müssen. Vom 19. bis 21. September findet das Qualifikationsturnier in Sabadell (Spanien) statt, wo sie gegen den Gastgeber CN Sabadell und Vasas Budapest antreten müssen. Die besten zwei Teams ziehen in die Hauptrunde der Champions League ein, während der Dritte im Euro Cup weitermachen kann. Ein bisschen Druck ist also schon da, aber wer weiß – vielleicht sehen wir ein weiteres Aufeinandertreffen der beiden Berliner Clubs in der Champions League.
Und während die Männer auf dem Wasser für Aufsehen sorgen, haben die Frauen von Wasserfreunde Spandau 04 ebenfalls für die Champions League qualifiziert. Sie müssen sich mit Alimos NAC Betsson aus Griechenland und Lille UC Métropole aus Frankreich messen. Spannung pur in der Berliner Wasserballszene!
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