Sommersinfonien: Berlin rockt und klassikert im Juli 2026
Heute ist der 22.07.2026 und während Berlin sich in den warmen Sommertagen sonnt, wird es musikalisch richtig spannend. Die Stadt steht im Zeichen beeindruckender Konzerte, und die Vorfreude auf die Auftritte von Rocklegenden und klassischen Organisten ist greifbar. In dieser Woche zeigen Lenny Kravitz, Seal und Yngwie Malmsteen, dass sie auch nach all den Jahren nichts von ihrer Energie und Leidenschaft eingebüßt haben. Wer in den nächsten Tagen nichts verpassen möchte, sollte sich unbedingt einen Platz in der ersten Reihe sichern!
Beginnen wir mit dem charismatischen Seal. Der Sänger, der 1963 in London geboren wurde und mit bürgerlichem Namen Henry Olusegun Olumide Adeola Samuel heißt, wird am 24. Juli auf der Bühne stehen. Wer könnte seinen ersten Hit „Killer“ aus dem Jahr 1990 je vergessen? Und auch die ikonischen Melodien von „Crazy“ und „Kiss From a Rose“ aus den 90ern sorgen für eine nostalgische Stimmung. Seal ist jetzt 63 Jahre alt und hat in all den Jahren immer wieder bewiesen, dass er ein Meister seines Fachs ist.
Genuss für die Ohren
Was wäre ein musikalisches Highlight ohne die klangvollen Töne der Orgel? Mari Fukumoto, eine talentierte japanische Organistin und Gastprofessorin hier in Berlin, wird am 24. Juli im Berliner Dom Regers Fantasie und Fuge d-Moll, op. 135b zum Besten geben. Ein Erlebnis, das sowohl für Liebhaber klassischer Musik als auch für Neulinge ein wahrer Genuss sein sollte.
Am 25. Juli wird Wayne Marshall, ein britischer Organist und Dirigent, in der Gedächtniskirche auftreten. Er wird Werke von Bach, Franck, Bernstein und George C. Baker spielen – eine Mischung, die sowohl das Herz als auch die Seele berührt. Diese Konzerte sind wie ein Ausflug in die Klangwelten der Vergangenheit, ein Eintauchen in die Emotionen der Komponisten.
Rock ’n’ Roll und mehr
Am 27. Juli rockt dann Lenny Kravitz die Uber Arena. Der 1964 geborene Multiinstrumentalist hat mit Hits wie „Let Love Rule“ und vielen mehr bewiesen, dass er ein Meister der Bühnenpräsenz ist. Man darf sich auf ein Feuerwerk an Energie und Leidenschaft freuen. Und nur einen Tag später, am 28. Juli, wird Yngwie Malmsteen, der schwedische Heavy-Metal-Gitarrist, in Huxleys Neue Welt aufspielen. Mit seinen beeindruckenden Fähigkeiten an der Gitarre und seinem Einfluss durch Niccolò Paganini wird auch er ganz sicher das Publikum mitreißen.
Und als wäre das nicht genug, gibt es auch Benjamin Alard, einen französischen Organisten, der sich auf Bachs Werke spezialisiert hat. Er wird am 28. Juli in der St. Marienkirche auftreten und Teil seines Projekts zur Einspielung aller Werke von J. S. Bach bis 2030 sein. Das ist nicht nur ein Konzert, sondern ein musikalisches Abenteuer, das die Zuhörer in die Tiefe von Bachs Kompositionen entführt.
Ein Blick über den Tellerrand
Wenn wir uns mit Musik beschäftigen, kommen wir oft nicht um die großen Namen der Geschichte herum. Von Wagners berühmter Familie bis hin zu den Lebensgeschichten von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven – die Literatur zu diesen musikalischen Größen gibt uns einen tiefen Einblick in die Welt, in der sie lebten und schufen. So gibt es etwa die Biografie von Martin Geck über Mozart, die im Rowohlt Verlag erschienen ist und mit 479 Seiten eine spannende Reise durch das Leben des Komponisten bietet.
Ganz gleich, ob man die rockigen Klänge von Kravitz und Malmsteen bevorzugt oder sich in die Welt der klassischen Musik mit den Orgelkonzerten vertiefen möchte – diese Woche in Berlin verspricht ein Fest für die Sinne zu werden. Die Vielfalt der Musikstile und die Energie der Künstler werden sicher dafür sorgen, dass es unvergessliche Nächte werden.
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