Sommerliche Erfrischung für unsere tierischen Freunde: So genießen Elefanten und Bären die Hitze
Die Sommerhitze hat uns fest im Griff! In Berlin, wo die Temperaturen in die Höhe schießen, wird auch den Tieren im Zoo etwas geboten, um die heißen Tage erträglicher zu machen. Ganz entspannt präsentieren sich die Elefanten, die sich keine Gedanken um die Hitze machen müssen – das bestätigt auch Zoo-Sprecherin Hanja Runge. Elefantenkuh Pang Pha und ihre Tochter Anchali genießen eine erfrischende Dusche mit dem Wasserschlauch, während sie daran erinnert werden, dass auch in ihrer natürlichen Umgebung Wasserlöcher eine willkommene Abkühlung bieten. Das Bild, wie die beiden Elefanten unter dem kühlen Wasserstrahl stehen, ist einfach herzerwärmend!
Aber auch die Braunbären im Zoo kommen nicht zu kurz. An solch heißen Tagen gibt es für sie eine besondere „Eisbombe“ aus tiefgefrorenem Obst, Gemüse und kleinen Fischen – ein wahrer Leckerbissen für die Bären! Man kann richtig sehen, wie sie ins Wasser hüpfen, um ihre Leckerei zu angeln. Ein kleiner Wettkampf ums Futter, könnte man sagen! Während die Bären aktiv werden, ziehen sich viele andere Tiere in den Schatten zurück. Wisente zeigen sich eher desinteressiert gegenüber den Sprinklern, während die Bisons im Nachbargehege das kühle Nass gerne annehmen. Ein bisschen Abwechslung muss schließlich sein!
Lebensfreude auch bei der Hitze
Im Kobeltzoo in Frankfurt sieht die Situation ähnlich aus, obwohl dort die Hitze zu einem Besucherrückgang führt. Die Totenkopfäffchen haben sich ganz entspannt auf ihren Ästen niedergelassen und genießen die Sonne. Sie sind das perfekte Beispiel dafür, wie man sich auch bei hohen Temperaturen einfach mal zurücklehnen kann. Das Zoo-Team sorgt für Abkühlung mit speziellen, in Wasser eingefrorenen Früchten. Ellenlange Schlangen für das Kuchenbuffet? Fehlanzeige! Die älteren Gäste scheinen die Hitze abzuschrecken, sodass die Helfergruppen die Kuchenreste verzehren müssen.
Natürlich gibt’s auch im Kobeltzoo einige tierische Schicksale zu berichten. Der Rhesusaffe Bingo, ein älterer Zoobewohner, verstarb im Juni im stolzen Alter von 38 Jahren. Ein Verlust für das Team und die Besucher. Die Pflegerin Karin Kreff bewässert fleißig die Tiere, und die Nasenbären sowie die Göttinger Miniaturschweine dürfen sich sogar über ein erfrischendes Duschbad freuen. Die Schweine wälzen sich anschließend genüsslich im Dreck – köstliche Abkühlung auf ihre Art!
Ein Blick über die Grenzen Berlins
<pWenn wir schon beim Thema Hitze sind, schauen wir mal rüber nach Kaiserslautern. Dort zeigt sich, dass die Tiere bei Temperaturen um die 30 Grad ebenfalls wenig aktiv sind. Bunte Papageien entspannen in der Vogelvoliere, während Kängurus im Schatten dösen. Die Tiere haben die Freiheit zu entscheiden, wo sie sich aufhalten, und das ist besonders wichtig bei der Hitze. In jedem Gehege gibt es Wasserstellen, Badebecken und Wassersprenger, die für eine willkommene Abkühlung sorgen. So werden die Tiere mit speziellen Eisbomben aus gefrorenem Futter verwöhnt, die eine willkommene Erfrischung darstellen.
Die Hitze macht sich besonders bei Tieren aus der Pelzindustrie bemerkbar, wie etwa den Polarfüchsen, die Zugang zu schattigen Gehegen und unterirdischen Bunkern mit angenehmen Temperaturen haben. In einem Wildpark in Potzberg wird sogar mehrmals täglich frisches Wasser bereitgestellt, denn das ist überlebenswichtig. Die Tiere können sich in Suhlen abkühlen und werden an heißen Tagen oft abends gefüttert, um gesundheitlichen Problemen vorzubeugen.
Also, egal ob in Berlin, Frankfurt oder Kaiserslautern – überall wird dafür gesorgt, dass unsere tierischen Freunde auch bei Hitze ein angenehmes Leben führen können. Es bleibt spannend zu beobachten, wie kreativ die Tierpfleger mit der Sommerhitze umgehen und welche neue Erfrischungsmethoden sie für ihre Schützlinge entwickeln. Vielleicht wird es bald auch im Berliner Zoo eine neue Spezialität geben, die die Tiere noch mehr begeistert. Wer weiß das schon?
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