Heute ist der 28.05.2026, und in Spandau gibt es großartige Neuigkeiten für alle, die gerne zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind. Der Ortsteil Falkenhagener Feld hat jetzt zwei neue Brücken, die genau die richtige Verbindung schaffen – und zwar über die Spektelake und den Spektegraben. Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt hat die Freigabe bekannt gegeben, und das ist nicht nur ein Grund zur Freude, sondern auch zur Erleichterung. Schließlich waren die alten Brücken in einem so schlechten Zustand, dass ihre Sicherheit ernsthaft gefährdet war. Das ist jetzt Geschichte!

Arne Herz, der Staatssekretär für Mobilität und Verkehr, hat betont, wie wichtig es ist, sichere und attraktive Wege für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen. Und das ist nicht nur leeres Gerede! Die neuen Fuß- und Radwegbrücken schließen eine zentrale Lücke im Spektegrünzug, der sich über eine beeindruckende Fläche von 80 Hektar erstreckt und nach 36 Jahren Bau- und Renaturierungsarbeiten im Sommer 2016 fertiggestellt wurde. Damit wird eine durchgehende Ost-West-Verbindung wiederhergestellt, die den Alltag vieler Menschen erleichtert.

Der Spektegrünzug – ein Ort der Ruhe und Erholung

Der Weg durch den Spektegrünzug beginnt am Bahnhof Spandau, einem der großen Verkehrsknotenpunkte der Stadt. Von hier aus führt er durch den Münsingerpark, der nicht nur mit seinen Spielplätzen und Sportflächen zum Verweilen einlädt, sondern auch nach Gottlob Münsinger benannt wurde, dem Bürgermeister von Spandau nach dem Zweiten Weltkrieg. Man könnte fast vergessen, dass dieser Ort einmal ein Feuchtgebiet war, das nie bebaut wurde. Historisch gesehen war die Spekteniederung, die sich über sechs Kilometer von Falkensee bis Spandau erstreckt, nicht gerade für die Viehwirtschaft geeignet, was sie zu einem idealen Naherholungsgebiet machte.

Die Spekte selbst, ein kleiner Fluss, verschwand bis in die 1930er Jahre durch Urbarmachung und Grundwasserabsenkungen. Doch seit 1973 wird das Gebiet als Naherholungsraum ausgebaut, und die ökologischen Interessen stehen ganz oben auf der Agenda. Über 20 Millionen Euro wurden in die Umgestaltung des Spektegrünzugs investiert, und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Neue Sportflächen, Liegewiesen und die Möglichkeit, im Kiesteich zu baden (auch wenn es noch keine offizielle Badestelle gibt) machen den Grünzug zu einem echten Juwel.

Ein Ort voller Geschichte und Natur

Die Holzbrücke, die zu den neuen Fuß- und Radwegen führt, ist nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ansprechend gestaltet. Sie ist Teil eines größeren Projekts, das auch den Spekepark mit dem Großen Spektesee umfasst. Hier können Besucher die Natur genießen und sich an den neu gestalteten Sportflächen erfreuen. Auch eine Open-Air-Ausstellung mit dem Titel „Spurensuche: Mauer“ erinnert an die Berliner Mauer und fügt dem Besuch des Spektegrünzugs eine historische Dimension hinzu.

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Wer nach dem Erkunden des Grünzugs zurück zum Bahnhof Spandau möchte, hat die Möglichkeit, den Bus 137 oder 337 zu nehmen. Radfahrer können auf dem Mauerradweg weiterfahren – es gibt also genügend Optionen, um die Schönheit der Umgebung zu genießen. Ein Besuch im Geschichtspark Falkensee oder bei den Spektewiesen, wo asiatische Wasserbüffel zur Landschaftspflege eingesetzt werden, rundet das Erlebnis ab. Der Spektegrünzug ist mehr als nur ein Erholungsgebiet; er ist ein Ort, an dem Geschichte, Natur und gemeinschaftliches Leben aufeinandertreffen.