Martina Klement: Aufsteigerin des Jahres und Symbol für Frauenpower in der Politik
Am 9. Juni 2026, in Spandau, wird die Berliner Politik von einem Ereignis dominiert, das nicht nur die Landesgrenzen überschreitet, sondern auch das Herz der politischen Landschaft Berlins berührt. Martina Klement, die 45-jährige Wirtschaftsministerin von Brandenburg, wurde als «Aufsteigerin des Jahres» ausgezeichnet. Ein Titel, der ihr vom Magazin «Politik & Kommunikation» und der Quadriga Hochschule verliehen wurde. Klement, die erst seit März Ministerin ist, hat sich in kürzester Zeit einen Namen gemacht. Ihre Laudatio hielt die Bundesforschungsministerin Dorothee Bär, die ebenfalls der CSU angehört, und beide Ministerinnen teilen die Überzeugung, Deutschland in eine positive Richtung zu führen.
Diese Auszeichnung ist nicht nur ein persönlicher Triumph für Klement, sondern auch ein Zeichen für den Aufstieg von Frauen in der Politik. Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle, die der SPD angehört, ließ es sich nicht nehmen, Klement zu gratulieren und die Bedeutung ihrer Auszeichnung zu unterstreichen. Eine wunderschöne Geste, die zeigt, dass man in der Politik auch über Parteigrenzen hinweg zusammenarbeiten kann. Die Politikawards, die seit 2003 verliehen werden, haben sich als Plattform etabliert, um außergewöhnliche Leistungen von Politikerinnen und Politikern zu würdigen. Dieses Jahr erhielt Franz Müntefering (SPD) die Auszeichnung für sein Lebenswerk und Cem Özdemir (Grüne) wurde als «Politiker des Jahres» geehrt.
Ein Blick auf Martinas Werdegang
Martina Klement wurde am 22. Juni 1980 in Donauwörth geboren und hat einen beeindruckenden Bildungshorizont. Nach ihrem High-School-Abschluss in Franklin, Virginia, USA, machte sie 1999 ihr Abitur am Gymnasium Donauwörth. Ihr juristisches Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität in München begann sie 1999 und schloss es 2006 mit dem zweiten Staatsexamen ab. Ein steiniger, aber lohnender Weg, der sie in verschiedene Positionen im bayerischen Staatsdienst führte. 2006 trat sie in den Staatsdienst ein und arbeitete bis 2011 im Landratsamt Dillingen an der Donau.
Es folgten Jahre voller Engagement und Aufstieg innerhalb der CSU. Ab 2012 war sie als Referentin im Deutschen Bundestag tätig und wurde schließlich 2014 zur Leiterin des Büros des Parlamentarischen Geschäftsführers befördert. Ihre Karriere nahm im Mai 2023 einen entscheidenden Wendepunkt, als sie zur Staatssekretärin für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung in Berlin ernannt wurde. Und am 18. März 2026 dann die Krönung: die Ernennung zur Ministerin für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg im Kabinett Woidke V.
Politik mit Frauenpower
Die CSU hat sich in der letzten Zeit stark auf die Sichtbarkeit von Frauen in der Politik konzentriert. Dies wird besonders deutlich mit der bevorstehenden Bundestagswahl am 23. Februar 2025, wo die Liste paritätisch besetzt ist. Die Landesvorsitzende Ulrike Scharf betont die Stärke des Teams und zeigt, dass 21.000 Frauen in Bayern hinter den PolitikMACHERINNEN stehen. Daniela Ludwig, die Spitzenkandidatin der Frauen-Union, wird auf Listenplatz 4 stehen. Das Ziel ist klar: mehr Sichtbarkeit für Frauen in der Politik!
So wird der Aufstieg von Martina Klement nicht nur als persönlicher Erfolg gefeiert, sondern als Teil eines größeren Wandels in der politischen Landschaft Deutschlands. Ein Wandel, der zeigt, dass Frauen in Führungspositionen immer mehr Gehör finden und die Zukunft der Politik mitgestalten können. Und das ist doch wirklich ein Grund zum Feiern!
