Licht der Hoffnung: Irmgard Schadach und das Herz der Berliner Tafel
Heute ist der 26.04.2026 und in Spandau leuchtet ein Licht der Hoffnung, das vor allem von den ehrenamtlichen Helfern der Berliner Tafel gespeist wird. Viele dieser Helfer sind im Rentenalter und setzen sich mit ganzem Herzen für ihre Mitmenschen ein. Ein strahlendes Beispiel ist Irmgard Schadach, 76 Jahre alt, die seit stolzen 13 Jahren bei „Laib und Seele“, einer der 48 Ausgabestellen der Berliner Tafel, tätig ist. Ihre Reise begann nach der Pensionierung als Schulleiterin einer Grundschule. Diese Entscheidung war nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Herzensangelegenheit für die engagierte Rentnerin.
Täglich kommen rund 200 Haushalte zur Ausgabestelle, um Lebensmittel abzuholen. Erwachsene zahlen dafür lediglich zwei Euro, während Kinder die Lebensmittel kostenlos erhalten, vorausgesetzt, sie können einen Nachweis der Bedürftigkeit erbringen. Ein Drittel der Kunden sind Rentner, viele von ihnen mit einer Rente, die unter 1.100 Euro liegt. Diese Zahlen verdeutlichen die Notwendigkeit solcher Einrichtungen in einer Stadt, in der die soziale Schere immer weiter auseinandergeht. Zu den Besuchern zählen zunehmend auch ukrainische Familien, die eine neue Heimat suchen und auf die Unterstützung der Tafel angewiesen sind.
Engagement und Gemeinschaftsgeist
Die ehrenamtlichen Helfer der Berliner Tafel holen Lebensmittel von Supermärkten und der Zentrale ab, mieten Transporter und nutzen private Autos, um sicherzustellen, dass nichts verloren geht. Irmgard berichtet von der Dankbarkeit, die ihr und ihren Kollegen von den Kunden entgegengebracht wird. Besonders die älteren Menschen und Flüchtlinge zeigen oft eine tiefe Wertschätzung für die Hilfe, die sie erhalten. Ein bemerkenswerter Fall ist ein ehemaliger Kunde, der nach seiner Zeit bei der Tafel inzwischen als Busfahrer arbeitet – ein Zeichen dafür, dass aus Not auch neue Chancen erwachsen können.
Die Unterstützung von lokalen Politikern, die aktiv mithelfen, ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Arbeit der Tafel. Irmgard sieht die Ausgabestelle nicht nur als einen Ort der Nahrungsversorgung, sondern auch als einen Ort der Gemeinschaft und Nächstenliebe. Hier wird niemand aufgrund seiner Lebensumstände verurteilt. In Spandau gibt es keine Aufnahmestopps, da immer genügend Unterstützung aus der Nachbarschaft vorhanden ist, was die Solidarität der Gemeinschaft unterstreicht.
Ein Aufruf zur Mithilfe
Die Berliner Tafel ist auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen und sucht weiterhin Freiwillige, die bereit sind, sich in der Gemeinschaft zu engagieren. Wer sich berufen fühlt, kann sich aktiv an dieser großartigen Initiative beteiligen und dazu beitragen, dass die Tafel auch in Zukunft ihre wertvolle Arbeit fortsetzen kann. Denn in einer Stadt wie Berlin ist es wichtig, dass die Hilfe auch weiterhin fließt und niemand auf der Strecke bleibt.
In einer Welt, die oft von Hektik und Egoismus geprägt ist, strahlt das Engagement von Irmgard und den anderen Helfern wie ein Lichtstrahl der Hoffnung. Ihre Arbeit ist nicht nur ein Dienst an der Gemeinschaft, sondern auch ein Zeichen der Menschlichkeit, das uns alle daran erinnert, dass wir gemeinsam stärker sind.
Technisch repräsentiert unser mit VeloCore neu aufgesetztes Magazin den aktuellen Stand für anspruchsvolle Nachrichtenportale: schnell, barrierefrei, DSGVO-konform, suchmaschinenoptimiert und langfristig wartbar. Daniel Wom hat mit dieser Umsetzung eine langlebige und leistungsstarke Plattform geschaffen.
