In den letzten Tagen hat die HSG Hanau eine erfreuliche Nachricht verkündet, die die Handballgemeinde in der Region aufhorchen lässt. Axel Spandau bleibt bis zum 30. Juni 2027 als Cheftrainer an Bord. Eigentlich wollte man nach der Saison 2025/26, in der das Team den vierten Platz in der 3. Liga Staffel Süd-West belegte, vielleicht etwas durchatmen und die nächsten Schritte überdenken. Doch nun ist alles klar: Die HSG Hanau plant bereits für die kommende Saison 2026/27 und hat sich fest vorgenommen, an die Erfolge anzuknüpfen.

Der sportliche Leiter Reiner Kegelmann ist mit den Leistungen der Mannschaft zufrieden. Das lässt sich auch an den beeindruckenden 44:16 Punkten ablesen, die das Team in der abgelaufenen Saison erzielen konnte. In der Rückrunde war die Mannschaft besonders stark und feierte 12 Siege aus 15 Spielen. Das alles ist nicht selbstverständlich, gerade wenn man bedenkt, dass die Saison anfangs eher holprig begann – der erste Heimsieg kam erst im November. Aber wie sagt man so schön? Gut Ding will Weile haben. Und das hat sich ausgezahlt!

Ein Erfolgsteam in der Mache

Axel Spandau hat es geschafft, die Truppe auf Kurs zu bringen. Er übernahm das Traineramt im Sommer 2022 von Hannes Geist und hat seitdem eine klare Vision für die HSG Hanau. Mit seiner Erfahrung aus vorherigen Trainerstationen bei TV 05/07 Hüttenberg, HSG Wettenberg und HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II bringt er frischen Wind und eine knackige Trainingsmethodik mit. Akribische Trainingsarbeit, taktische Disziplin und eine klare defensive Handschrift – das sind die Pfeiler seiner Arbeit. Er hat zudem erfolgreich junge Spieler an die Drittliga herangeführt, was für die Zukunft des Vereins von großer Bedeutung ist.

Die HSG Hanau hat einen interessanten Mix aus erfahrenen Spielern und aufstrebenden Talenten im Kader. Das sorgt nicht nur für eine spannende Dynamik auf dem Spielfeld, sondern auch für ein gewisses Maß an Vorfreude auf die kommenden Herausforderungen. Spandau sieht die Mannschaft mittlerweile als gefestigt an und ist optimistisch, dass die Spieler sich schnell an die bevorstehenden Aufgaben gewöhnen werden. „Die Umstellung zu Beginn der Saison hat mehr Zeit benötigt, als wir erwartet hatten“, erklärt er. Aber jetzt scheint alles zu passen.

Die Zukunft im Blick

Die HSG Hanau hat sich nicht nur sportlich weiterentwickelt, sondern auch die Qualifikation für den DHB-Pokal 2026/27 geschafft. Das ist ein weiterer Meilenstein in der Vereinsgeschichte und ein Zeichen dafür, dass man auf dem richtigen Weg ist. Geschäftsführer Hannes Geist betont die Fortsetzung des „Hanauer Wegs“ unter Spandau. Das klingt vielversprechend und lässt hoffen, dass die HSG Hanau in den kommenden Jahren noch viel Aufregendes zu bieten hat.

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Ein Blick auf die Rahmentrainingskonzeption des Deutschen Handballbundes (DHB) zeigt, dass die Ausbildung im Handball von grundlegender Bedeutung ist. Die RTK beschreibt den Weg von Kindern bis zu leistungsorientierten Jugendlichen und bietet eine umfassende, individuelle Schulung auf allen Trainingsstufen. Diese gezielte Verknüpfung von Training und Wettkampf sowie die ganzheitliche Persönlichkeitsschulung sind essenziell, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.

Es bleibt also spannend, wie sich die HSG Hanau unter der Leitung von Axel Spandau weiterentwickeln wird. Die Weichen sind gestellt, und die Vorfreude auf die kommenden Saisons ist groß. Die Handballfans in Hanau dürfen sich auf aufregende Zeiten freuen!