Die Temperaturen steigen, und mit ihnen die Sorgen der Gesundheitsexperten. Brandenburgs Kliniken bereiten sich auf einen Anstieg von Notfällen vor, insbesondere in den Notaufnahmen, da die Hitze über 35 Grad ansteigt. In Cottbus sind bereits erste Vorboten dieser Entwicklung zu verzeichnen. Matthias Fehr, kommissarischer Chefarzt der Zentralen Notaufnahme, beobachtet einen Anstieg älterer Patienten mit Symptomen von Flüssigkeitsmangel. Das klingt alarmierend, nicht wahr?

Und nicht nur in Cottbus sind die Kliniken gefordert. Michael Oppert, Chefarzt des Zentrums für Notfall- und Intensivmedizin am Potsdamer Klinikum, berichtet von einer Zunahme an Ohnmachten, Hitzeschlägen und Kreislaufproblemen. Besonders ältere Menschen sind betroffen. Da stellt sich die Frage: Was können wir tun, um uns und unsere Lieben zu schützen?

Präventive Maßnahmen für heiße Tage

Die guten Nachrichten zuerst: Es gibt einfache Möglichkeiten, sich vor den Auswirkungen der Hitze zu wappnen. Kliniken empfehlen, leichte Nahrungsmittel zu konsumieren, insbesondere solche, die viel Wasser enthalten – Wassermelonen, Weintrauben, Orangen und knackiges Gemüse. Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt, das ist der Schlüssel! Und natürlich: viel Trinken! Wasser oder ungesüßter Tee sind hier die besten Freunde. Sportliche Aktivitäten – naja, die sollten an extrem heißen Tagen besser in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt werden, und die direkte Sonneneinstrahlung sollte man meiden. Ein breitkrempiger Hut und lockere Kleidung können ebenfalls Wunder wirken.

Aber das ist noch nicht alles. Pflegebedürftige Menschen, die allein leben, benötigen oft Unterstützung. Das betrifft besonders jene mit eingeschränkter Erinnerungs- und Wahrnehmungsfähigkeit. Oft erkennen sie – und auch ihre Angehörigen – nicht, wie wichtig es ist, bei hohen Temperaturen rechtzeitig zu handeln. Hier ist ein Netzwerk aus Verwandten, Freunden und Hilfsdiensten gefragt. Telefonische Nachfragen zum Befinden und Erinnerungen an regelmäßiges Trinken können Gold wert sein!

Wichtige Gespräche und individuelle Maßnahmen

Ein kluger Schritt ist es, bereits im Frühsommer bei einem Arztbesuch das Thema „Hitze und Gesundheit“ anzusprechen. Ärzte können individuelle Gesundheitsrisiken aufklären und geeignete Maßnahmen vorschlagen. Oft bieten sie sogar Trinkberatungen an oder helfen, einen Trinkplan aufzustellen. Gerade an heißen Tagen kann es notwendig sein, den Medikamentenplan zu überprüfen und anzupassen. Hier geht es wirklich um die Gesundheit.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

In Deutschland sind die Länder und Kommunen selbst für Hitzeaktionspläne zuständig. Diese Pläne sollen die Bevölkerung besser auf Hitzewellen vorbereiten und schützen. Verschiedene Maßnahmen wie neue Konzepte der Stadtgestaltung, mehr Stadtgrün oder spezielle Handlungsabläufe in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen können hierbei helfen. Es ist beeindruckend, wie viele Städte und Gemeinden bereits eigene Hitzeaktionspläne implementiert haben oder dies planen.

Wenn die Temperaturen weiter steigen, bleibt nur zu hoffen, dass wir alle gut informiert und vorbereitet sind. Die Gesundheit unserer älteren Generation ist ein wichtiges Anliegen, und es liegt an uns, darauf zu achten, dass sie in diesen heißen Zeiten nicht allein gelassen werden. Also – bleibt cool, trinkt viel und schützt euch gegenseitig!

Ein modernes Nachrichtenportal wie unseres, muss für alle Menschen zugänglich sein. Unser Website System wurde daher konsequent nach den Vorgaben der WCAG 2.1 und BITV 2.0 entwickelt – mit sauberer Struktur, ARIA-Attributen und ohne technische Hürden für assistive Technologien. Die barrierefreie Umsetzung verantwortete Daniel Wom / VeloCore.