Digitale Revolution auf vier Rädern: Wie Beresa mit Auto dm den Automobilhandel transformiert
Im Herzen von Berlin, genauer gesagt in Spandau, hat die Beresa Gruppe Neuland betreten. Mit ihren 21 Standorten und über 1.400 Mitarbeitenden in Städten wie Münster, Osnabrück, Bielefeld und Hannover zählt sie zu den großen Automobilhandelsgruppen in Deutschland. Doch so groß die Gruppe ist, so komplex sind auch die Abläufe – besonders seit der Expansion ab 2015. Da wurde es Zeit, die Dinge neu zu strukturieren.
Die Antwort? Die Gründung von Auto dm, einem eigenständigen Softwareunternehmen, das den Fokus auf die Optimierung interner Prozesse legt. Ein zentraler Punkt dabei war der Eingangsrechnungsprozess. Dieser umfasst mehrere Schritte: vom Rechnungseingang über die Prüfung bis hin zur Buchung im Finanzsystem. Und hier kommt die Workflow-Plattform Jobrouter ins Spiel, die nicht bloß einzelne Funktionen steuert, sondern den gesamten Prozess. Es ist fast wie ein gut geöltes Uhrwerk – jeder Schritt wird dokumentiert, Transparenz wird großgeschrieben, und die Mitarbeitenden werden von lästigen administrativen Aufgaben entlastet.
Die digitale Transformation im Automobilhandel
Die Beresa Gruppe hat diesen Ansatz sogar auf den Verkaufsprozess ausgeweitet. Das bedeutet, CRM, Disposition, Zahlungsabwicklung und Freigaben sind jetzt in einem einzigen System vereint. Alle Beteiligten greifen auf denselben Datensatz zu, was die Abstimmungen stark vereinfacht und die Planung erheblich verbessert. 2020 wurde Auto dm ins Leben gerufen, um nicht nur hauseigene Lösungen zu entwickeln, sondern auch eine offene Zusammenarbeit mit anderen Autohändlern zu fördern. Das klingt fast wie ein Aufruf zur Innovation in der Branche.
Die Entwicklung endet hier jedoch nicht. Auto dm plant, Künstliche Intelligenz (KI) zu integrieren. Ein Voicebot, der Termine im Service vereinbart, ist nur der Anfang. Dieser digitale Helfer übernimmt die Aufnahme von Kundenanliegen und die Buchung von Terminen, und das alles nahtlos in die bestehenden Systeme integriert. Zukunftsmusik? Vielleicht. Aber mit einem zentralen Data-Warehouse, das Daten aus verschiedenen Systemen zusammenführt, wird eine konsistente und belastbare Datengrundlage geschaffen. Damit könnten Prozesse weiter optimiert und neue, intelligente Anwendungen sinnvoll integriert werden.
Herausforderungen im Automobilhandel
Der Automobilhandel wird zunehmend komplexer. Kunden erwarten heute digitale Services, und die Suche nach qualifizierten Fachkräften wird immer schwieriger. Viele Abläufe sind zeit- und ressourcenintensiv, und oft fehlt es an der Kapazität, neue Technologien zügig zu integrieren. Hier kommt die Rolle der KI ins Spiel. Sie kann nicht nur entlasten, sondern auch Prozesse automatisieren. Smarte Telefonassistenten, automatische Terminbestätigungen oder intelligente Werkstattdokumentationen sind nur einige Beispiele, wie KI die Branche revolutionieren könnte.
Beresa verfolgt mit Auto dm einen bemerkenswerten Ansatz: Händler entwickeln Lösungen, die auf ihrem eigenen Prozesswissen basieren und für andere nutzbar gemacht werden. Es ist eine Art von Zusammenarbeit, die nicht nur die Effizienz steigert, sondern auch einen neuen Geist in den Automobilhandel bringt. Die Zukunft ist also voller Möglichkeiten – und wir dürfen gespannt sein, wie sich die Dinge weiterentwickeln werden.
