Heute, am 7. Mai 2026, haben die Bauarbeiten auf den Linien RE4 und RB21 begonnen. Der Verkehr zwischen Priort/Buschow und Berlin-Spandau wird sich für einige Zeit ändern, und das hat natürlich Auswirkungen auf die Pendler und Reisenden in der Region. Die Deutsche Bahn hat angekündigt, dass die Baumaßnahme bis heute Nachmittag um 15:00 Uhr andauern wird. Das bedeutet: Umleitungen, frühere Fahrzeiten und ein Ersatzverkehr für mehrere Züge sind in diesem Zeitraum zu erwarten.

Die betroffenen Verbindungen sind recht umfangreich. Wer zum Beispiel mit dem RE4 von Stendal nach Falkenberg (Elster) unterwegs ist, sollte sich auf eine Umleitung zwischen Buschow und Berlin-Spandau einstellen. Die Halte in Wustermark, Elstal, Dallgow-Döberitz und Berlin-Staaken entfallen. Auch die RB21, die von Potsdam über Wustermark bis nach Berlin Gesundbrunnen fährt, ist betroffen. Hier fallen die Halte in Wustermark und Elstal aus, und es gibt Umleitungen zwischen Priort und Dallgow-Döberitz.

Informationen zum Ersatzverkehr

Für Reisende, die auf den Ersatzverkehr angewiesen sind, gibt es gute und weniger gute Nachrichten. Die Haltestellen des Ersatzverkehrs befinden sich nicht immer direkt an den Bahnhöfen, was das Ganze etwas komplizierter macht. Zudem wird die Beförderung von Fahrrädern, Rollstühlen und Kinderwagen eingeschränkt. Es lohnt sich also, vorher genau zu planen. Geänderte Fahrpläne sind ab dem 29. April 2026 in der Reiseauskunft unter bahn.de, im DB Navigator und in der VBB-App „Bus&Bahn“ abrufbar.

Wer sich über aktuelle Zugausfälle oder Streckenunterbrechungen informieren möchte, kann sich auf die Interaktive Störungskarte auf bahn.de aktuell verlassen. Diese bietet nicht nur eine Übersicht über die Situation im DB-Netz, sondern auch Echtzeit-Positionen von Verbindungen und Abfahrtstafeln für lokale Bahnhöfe. Push-Benachrichtigungen bei Verspätungen sind ebenfalls verfügbar, sodass man immer auf dem Laufenden bleibt.

Verspätungsregelungen und Fahrgastrechte

Das Thema Verspätungen ist ein ständiger Begleiter im Bahnverkehr. Bei Verspätungen von mindestens 20 Minuten dürfen Reisende auf eine andere Route umsteigen, auch wenn das bedeutet, dass sie einen Fernverkehrszug nutzen. Die Passagiere sollten zudem wissen, dass sie bei einer Verspätung von 60 Minuten am Zielort Anspruch auf eine Erstattung von 25% des Ticketpreises haben. Bei 120 Minuten sind es sogar 50%. Das kann helfen, die Laune zu verbessern, wenn die Bahn mal wieder nicht so spurt, wie sie sollte.

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Die aktuellen Verkehrsmeldungen, die täglich aktualisiert werden, informieren zudem über Fahrgastrechte und geben hilfreiche Reisetipps. In dieser Zeit, in der der Verkehr in und um Berlin stark von Baumaßnahmen betroffen ist, ist es wichtig, informiert zu bleiben. Ob es nun um die Generalsanierung auf der Strecke Hamburg – Berlin oder die Baumaßnahmen zwischen Hannover und Berlin geht, die Deutsche Bahn hält die Fahrgäste auf dem Laufenden.

Also, liebe Reisende, bleibt gelassen, plant eure Fahrten im Voraus und nutzt die zahlreichen Informationsangebote. So könnt ihr die Unannehmlichkeiten der Bauarbeiten etwas entspannter hinnehmen.