Im Herzen von Reinickendorf tut sich etwas Großes! Das Thomas-Mann-Gymnasium, das bei vielen Schülern und Schülerinnen beliebt ist, steht vor einer umfassenden Modernisierung. Bis September 2027 wird das Gelände auf Vordermann gebracht und in eine grüne Oase verwandelt. Die Pläne sind ehrgeizig und spannend: Neue Sport- und Aufenthaltsflächen sollen entstehen, die das Lernen und Spielen in der Natur fördern. Die Idee, das Schulgelände nicht nur funktional, sondern auch attraktiv zu gestalten, ist wirklich bemerkenswert!

Ein riesiges Areal von rund 3000 Quadratmetern wird umgestaltet. Dabei werden alte, unansehnliche Beläge entfernt, und auch die alten Sitzmöbel sowie die unschönen Tore und Beleuchtungsmasten müssen weichen. Um das Mikroklima zu verbessern und die Auswirkungen des Klimawandels zu berücksichtigen, werden zusätzliche Begrünungsmaßnahmen ergriffen. Ein Laubbaum muss dafür zwar weichen, aber 23 neue Bäume werden gepflanzt, um das Gelände aufzufrischen und mehr Lebensraum für die Natur zu schaffen.

Vielfältige Aufenthaltsräume und interaktive Lernorte

Was die Pläne noch aufregender macht, ist das Konzept der interaktiven Lernorte. Hier sollen Schüler nicht nur die Schulbank drücken, sondern die Natur erleben, sich bewegen und spielen. Die neuen Sportflächen werden mit modernen Belägen ausgestattet, und es gibt farbige Markierungen für Fußball, Basketball und Streetball. Zudem wird eine Calisthenics-Anlage installiert, die sicher viele sportbegeisterte Jugendliche anziehen wird. Auch Tischtennisplatten und andere Spielgeräte finden neue Standorte, um die Schüler zu aktiven Pausen zu motivieren.

Die Umgestaltung zielt nicht nur darauf ab, das Gelände optisch aufzuwerten – das Projekt fördert auch den Dialog innerhalb der Schulgemeinschaft. Es ist eine partizipative Prozessgestaltung, bei der alle Beteiligten – Lehrer, Schüler und Eltern – ihre Ideen und Wünsche einbringen können. Die Förderung von Stadtgrün und Klimawandelanpassung ist ein zentrales Anliegen. Schulhöfe sollen von grauen Asphaltwüsten in grüne Lebens- und Lernräume verwandelt werden. Das ist nicht nur eine Augenweide, sondern hat auch positive Auswirkungen auf das Lernklima und die Gesundheit der Schüler.

Nachhaltiges Regenwassermanagement und mehr

Ein weiteres Highlight ist das neue Regenwassermanagement, das eingeführt wird, um das Wasser besser auf dem Grundstück versickern zu lassen. Teile des bestehenden Entwässerungssystems werden zurückgebaut, um die Kanalisation zu entlasten und das Regenwasser vor Ort zu halten. Das klingt erstmal technisch, aber es zeigt, wie wichtig es ist, nachhaltig zu denken und zu handeln. Hier wird nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für die Zukunft geplant.

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Ein zentraler Abstellbereich mit 126 Fahrradstellplätzen wird unter der vorhandenen Überdachung geschaffen. Das ist nicht nur praktisch, sondern fördert auch die Nutzung von Fahrrädern als umweltfreundliches Fortbewegungsmittel. Weitere Fahrradbügel werden in den Eingangsbereichen installiert. Und für Menschen mit Behinderung wird es zwei neue Parkplätze geben – ein wichtiger Schritt in Richtung Inklusion.

Die optische Aufwertung des Geländes mit bunten Sitz- und Tischgruppen aus Stahlgitter und eine überdachte Bühnenkonstruktion als kleiner Aufführungsort runden das Projekt ab. Hier wird also nicht nur umgestaltet, sondern auch viel Raum für Kreativität und Gemeinschaft geschaffen! Interessierte Unternehmen können sich bis zum 25. Juni auf die Ausschreibung bewerben, und der gesamte Prozess wird von der Schulgemeinschaft eng begleitet.

Das Thomas-Mann-Gymnasium wird mit diesen Maßnahmen nicht nur zu einem Ort des Lernens, sondern zu einem lebendigen Raum, der Natur, Spiel und Klimaschutz vereint. Es ist ein tolles Beispiel dafür, wie Schulen sich verändern können, um den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft gerecht zu werden. In einer Zeit, in der Umweltschutz und Nachhaltigkeit immer wichtiger werden, ist dieses Projekt ein echter Lichtblick. Hier wird ein neuer Weg beschritten, der sicherlich viele Nachahmer finden wird!