Heute ist der 21.04.2026 und in Reinickendorf macht eine alarmierende Nachricht die Runde: Seit dem Jahr 2000 wurden in Berlin mindestens 22 mutmaßlich linksextreme Brandanschläge auf kritische Infrastruktur verübt. Diese Informationen stammen aus einer detaillierten Auflistung der Polizei und der Senatsinnenverwaltung, die als Antwort auf eine Anfrage der AfD veröffentlicht wurde. Die Hauptziele dieser Anschläge sind vor allem Stromkabel, Trafostationen, Kabelschächte und Funkmasten, die nicht nur die Versorgungssicherheit gefährden, sondern auch die öffentliche Ordnung in Mitleidenschaft ziehen.
Die Liste der Anschläge endet mit einem besonders gravierenden Vorfall, bei dem Hochspannungskabel im Südwesten Berlins Anfang Januar in Brand gesetzt wurden. Dieser Anschlag führte zu einem tagelangen Stromausfall, der viele Bürger in die Dunkelheit stürzte. Zudem gab es auch weitere Anschläge in Brandenburg, die möglicherweise mit Tätern oder Objekten aus Berlin in Verbindung stehen. Sicherheitspolitisch wird von einem gemeinsamen Gefahrenraum für Berlin und Brandenburg ausgegangen. Aktionen in einem Bundesland können durchaus Rückwirkungen auf das andere Bundesland haben.
Linksextremistische Kampagne „Switch Off“
Ein weiterer Aspekt dieser besorgniserregenden Entwicklung ist die linksextremistische Kampagne „Switch Off“. Diese listet über 50 Taten auf, die einen Bezug zu Berlin haben und von Farbanschlägen bis hin zu schweren Brandstiftungen reichen. Die Themen für diese Aktionen sind breit gefächert und reichen von Umwelt- über Technologiefragen bis hin zu politischen Themen wie Faschismus oder Israel. Durch diese Vielzahl an Themen wird versucht, möglichst viele Aktivisten anzusprechen und eine breite Öffentlichkeit zu mobilisieren.
In Anbetracht der jüngsten Ereignisse und der damit verbundenen Sicherheitslage bleibt abzuwarten, wie die Behörden auf diese wachsende Bedrohung reagieren werden. Die Diskussion über die Sicherheit in Berlin und Brandenburg sowie die Maßnahmen zur Bekämpfung von Extremismus sind wohl noch lange nicht abgeschlossen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Bürger sich aktiv an der Wahrung ihrer Sicherheit beteiligen und sich über die Gefahren im Klaren sind, die solche Aktionen mit sich bringen.