Am 11. September 2025 fand in einem Restaurant in Alt-Reinickendorf ein gemeinsames Essen statt, zu dem die Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) Repräsentanten der Bundeswehr-Patenschaften einlud. Im Fokus der Veranstaltung stand die Würdigung des jahrzehntelangen guten Verhältnisses zwischen dem Bezirk Reinickendorf und der Bundeswehr. Anwesend war unter anderem Brigadegeneral Horst Busch, Kommandeur des Landeskommandos Berlin.

In ihrer Ansprache betonte Demirbüken-Wegner die bedeutende Unterstützung der Bundeswehr bei zahlreichen Veranstaltungen im Bezirk. Dabei dankte sie besonders für die Hilfe während der Corona-Pandemie und die Unterstützung nach den Stürmen im Juni. Die Schirmherrschaft über die Patenschaften wurde 1995 ins Leben gerufen, als das Heeresmusikkorps 400, heute bekannt als das Stabsmusikkorps der Bundeswehr, eine Partnerschaft mit Reinickendorf einging.

Starke Bande zwischen Musikern und Bezirk

Das Stabsmusikkorps, dessen Leiter Oberstleutnant Reinhard Kiauka ist, hat sich nicht nur als Repräsentationsorchester einen Namen gemacht, sondern auch durch sein Engagement für karitative Zwecke. Diese Zusammenarbeit zwischen dem Bezirk und der Bundeswehr besteht seit nunmehr 30 Jahren und umfasst auch die Teilnahme des Stabsmusikkorps sowie der 7. Kompanie des Wachbataillons beim Tag des offenen Rathauses am 20. September.

Die 7. Kompanie des Wachbataillons pflegt ebenfalls seit 1996 eine Patenschaft mit Reinickendorf, wodurch sich die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen weiter vertiefte. Die Musiker:innen des Stabsmusikkorps sind in der Julius-Leber-Kaserne stationiert und freuen sich auf zukünftige Begegnungen mit dem Publikum, insbesondere in ihrem Partnerbezirk.

Internationale Kooperation und Sicherheit

Die Bundeswehr ist nicht nur lokal engagiert, sondern auch international vernetzt. So spielt das Multinationale Korps Nordost mit Sitz in Stettin, Polen, eine zentrale Rolle in der Koordination von Einsätzen mehrerer NATO-Länder, insbesondere zwischen Deutschland und Polen. Diese Kooperation beinhaltet regelmäßige Unterstützung der polnischen Luftabwehr durch die Bundeswehr mit Patriot-Systemen und umfasst gemeinsame Übungen und Austauschprogramme mit der US-Luftwaffe.

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Die enge Zusammenarbeit stärkt nicht nur die transatlantischen Beziehungen, sondern fördert auch das Zusammenwirken der Streitkräfte in internationalen Missionen, die unter dem Dach der Vereinten Nationen, der NATO und der Europäischen Union stattfinden. Solche Initiativen sind entscheidend für die Sicherheit in Europa und darüber hinaus.

Insgesamt zeigt die Veranstaltung, wie wichtig die Beziehungen zwischen Reinickendorf und der Bundeswehr sind und wie diese Partnerschaften sowohl lokal als auch international einen bedeutenden Beitrag leisten.