Füchse Berlin: Gidsels Glanz und der emotionale Abschied der Legenden
Die Stimmung in der Max-Schmeling-Halle war elektrisierend, als die Füchse Berlin am vergangenen Wochenende das Topspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt ausgetragen haben. Ein wahres Fest für die Fans! Mit einem Endstand von 43:38 (22:20) sicherten sich die Füchse nicht nur einen weiteren Sieg, sondern auch wertvolle Motivation für das bevorstehende Halbfinale der Champions League gegen den SC Magdeburg am kommenden Samstag. Mathias Gidsel, der mit unglaublichen 18 Treffern glänzte, stellte damit eine persönliche Bestleistung in einer HBL-Partie auf – Respekt!
Mit diesem Sieg festigte das Team seinen zweiten Platz in der Bundesliga und hat damit die Qualifikation für die Champions League in der nächsten Saison quasi in der Tasche. Formal muss zwar ein Upgrade beim europäischen Handballverband beantragt werden, aber die Genehmigung gilt als gesichert. Ein Triumph in der Champions League würde die Teilnahme am Turnier für die nächste Saison endgültig garantieren – und die Fans träumen schon von weiteren unvergesslichen Abenden!
Gidsels Glanzleistung und Abschied von Leistungsträgern
Besonders beeindruckend war die Leistung von Gidsel, der mit insgesamt 317 Toren den Titel des Torschützenkönigs der Bundesliga-Saison für sich beanspruchen konnte. In einem spannenden Spiel, in dem die Füchse nach zehn Minuten noch mit 5:10 hinten lagen, schafften sie es durch Gidsels beeindruckende Spielweise, zur Halbzeit auf 18:18 auszugleichen. Nach der Pause sah es sogar so aus, als könnten sie sich absetzen – mit 30:26 führten sie, doch der Vorsprung schmolz 15 Minuten vor dem Ende dahin. Torwart Dejan Milosavljev, der an diesem Tag sein letztes Heimspiel bestritt, hatte entscheidenden Einfluss auf den Sieg und wird den Fans lange in Erinnerung bleiben.
Nach dem Schlusspfiff fanden sich die Leistungsträger Lasse Andersson, Lukas Herburger und Dejan Milosavljev in einer emotionalen Verabschiedung wieder. Sie verlassen die Füchse und hinterlassen große Fußstapfen. Die Fans waren sichtlich gerührt und so manch einer konnte sich ein paar Tränen nicht verkneifen – ein Abschied, der nicht nur sportlich schwer wiegt.
Ein Blick auf die Champions League und die Torschützenliste
Mathias Gidsel, der als Welthandballer der Jahre 2023 und 2024 ausgezeichnet wurde, hat in der aktuellen Champions-League-Saison bereits 126 Tore erzielt. Damit hat er gute Chancen, auch Torschützenkönig in diesem Wettbewerb zu werden, sollte er fit bleiben. Um den kroatischen Nationalspieler Mario Sostaric, der 130 Tore auf dem Konto hat, zu überholen, benötigt Gidsel in den verbleibenden zwei Spielen mindestens fünf Tore. Auf die Konkurrenz sollte er jedoch ein Auge haben: Aymeric Minne und Valero Rivera sind die nächsten Verfolger, die sich im Final4 beweisen wollen.
Die Füchse Berlin haben sich damit nicht nur in der Bundesliga, sondern auch auf internationaler Bühne eine beachtliche Stellung erarbeitet. Die Fans können sich auf spannende Wochen freuen, während ihr Team alles gibt, um die Titelträume zu verwirklichen. Ob sie auch in der Champions League für Furore sorgen können? Das bleibt abzuwarten – doch eines ist sicher: Die Begeisterung in Pankow ist ungebrochen!
