Heute ist der 3.06.2026 und während wir hier in Pankow sitzen, gibt es mal wieder Grund zur Besorgnis. Ein Blick auf die Straßen in Brandenburg zeigt, dass sich ein Großteil in einem katastrophalen Zustand befindet. Laut einer aktuellen Erhebung sind 46,6 Prozent der Landesstraßen in sehr schlechtem Zustand. Das ist wirklich alarmierend! Und wenn wir uns Cottbus anschauen, wird es sogar noch schlimmer: Dort gelten etwa 97 Prozent der Landesstraßen als sehr schlecht. Das ist fast wie ein Straßensystem der dritten Welt mitten in Deutschland!

Aber auch Brandenburg an der Havel schlägt mit rund 84 Prozent schlechte Straßen zu Buche. Der Landkreis Prignitz hat den denkbar schlechtesten Wert mit circa 59 Prozent – das ist schon fast tragisch. In Potsdam sind immerhin 35 Prozent der Straßen in einem sehr schlechten Zustand. Diese Zahlen stammen aus dem Jahr 2023, und man fragt sich: Wie lange sollen wir das noch hinnehmen? Ein kritischer AfD-Abgeordneter, Daniel Münschke, bezeichnet den Zustand als alarmierend und fordert dringend Erhaltungsmaßnahmen. Und das zu Recht!

Ein Blick auf die Zukunft der Straßen

In diesem Jahr sollen neue Zahlen zum Zustand der Landes- und Bundesstraßen veröffentlicht werden. Verkehrsminister Robert Crumbach hat bereits erkannt, dass die Situation unzufriedenstellend ist. Er hat Pläne angekündigt, um die am stärksten belasteten Abschnitte priorisiert zu erhalten. Man könnte fast sagen, dass dies ein Lichtblick am Horizont ist, aber ob das tatsächlich ausreicht, bleibt fraglich. Die aktuellen Daten zu den Bundesstraßen sollen zudem im Sommer 2023 vom Bundesverkehrsministerium präsentiert werden. Das lässt uns hoffen, dass sich vielleicht bald etwas tut.

Wussten Sie eigentlich, dass unser Verkehrswesen ein riesiges Thema ist? „Verkehr in Zahlen“ (ViZ) ist seit über 50 Jahren das Standardwerk der Verkehrsstatistik in Deutschland. Unglaublich, oder? Es umfasst rund 380 Seiten mit aktuellen Zahlen und Zeitreihen zu Mobilität und Verkehr. Vom Verkehrsaufkommen über Unfälle bis hin zu den täglichen Gewohnheiten der Deutschen – alles ist dabei. Diese umfangreichen Daten helfen nicht nur den politischen Entscheidungsträgern, sondern auch uns Bürgern, die Verkehrssituation besser zu verstehen.

Die Notwendigkeit eines Umdenkens

Die Inhalte von ViZ werden jährlich vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur herausgegeben. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt sowie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung sind für die inhaltliche Bearbeitung zuständig. So gesehen, gibt es also eine ganze Menge an Fachleuten, die sich um die Verkehrsinfrastruktur kümmern. Dennoch bleibt der Eindruck, dass die Straßen vor Ort oft im Stich gelassen werden. Die Taschenbuchausgabe von ViZ ist zwar kostenpflichtig, aber aktuelle Ausgaben sind kostenlos im PDF- und MS-Excel-Format erhältlich. Eine gute Sache für alle, die sich für die Hintergründe interessieren!

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Wenn wir über Straßen sprechen, dürfen wir nicht vergessen, dass sie nicht nur Verbindungen schaffen, sondern auch das Lebensgefühl einer Region prägen. Es bleibt also zu hoffen, dass die geplanten Maßnahmen rechtzeitig umgesetzt werden und unsere Straßen endlich die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Schließlich wollen wir nicht im Stau stehen oder über Schlaglöcher fahren müssen, sondern sicher und bequem von A nach B gelangen. Und seien wir ehrlich – jeder von uns hat schon mal an einer unebenen Straße geschüttelt und darüber geschimpft. Daran sollten wir alle denken, wenn wir über die Zukunft unserer Infrastruktur sprechen.