Heute ist der 17.06.2026 und die Vorfreude auf die Eröffnung des Sommerbades Neukölln, auch bekannt als Columbiabad oder Culle, ist groß. Doch die Freude wird nun ein wenig getrübt. Ursprünglich sollte das Bad bereits am 18. Juni seine Tore öffnen, aber die Eröffnung verzögert sich erneut. Der Grund? Ein fehlerhafter Bestellprozess bei der Aktivkohle für die Wasserfilter, was das Befüllen der Schwimmbecken und die notwendigen Freigaben durch das Gesundheitsamt noch hinauszögert. So bleibt das Bad am kommenden Wochenende geschlossen, während die Temperaturen über 30 Grad klettern – ein wahrlich heißes Eisen!

Doch die Hoffnung stirbt zuletzt: Der neue Eröffnungstermin ist jetzt der 3. Juli. Das Bad liegt am Columbiadamm und bietet eine tolle Ausstattung. Es gibt ein 50-Meter-Schwimmbecken, eine Mehrzweckfläche, die die Herzen der Schwimmer höher schlagen lässt, und sogar die längste Rutsche in Berlin mit stolzen 83 Metern. Für die kleinen Wasserratten gibt es ein Babybecken mit einem lustigen Wasserpilz und natürlich eine Liegewiese, die zum Entspannen unter schattenspendenden 60 Bäumen einlädt. Ein Imbiss sorgt für das leibliche Wohl, und ein Kinderspielplatz lässt auch die Kleinsten nicht zu kurz kommen.

Sicherheitsvorkehrungen auf dem Vormarsch

Die Berliner Bäder-Betriebe rechnen aufgrund der Schließung des Sommerbades Neukölln mit einem hohen Besucherandrang in den anderen Bädern der Stadt. Um dem Ansturm Herr zu werden, wird geraten, Online-Tickets für spezifische Eintrittszeitfenster zu buchen oder ein Abo abzuschließen. Wer sich rechtzeitig um diese Dinge kümmert, hat den Vorteil von Expresseingängen. Das Ampelsystem auf der Website zeigt die Auslastung der Bäder an – grün für wenig los, orange für wenige Tickets und rot für Verkaufsstopp. Ein bisschen wie im Supermarkt, wenn man denkt, man könnte noch schnell ein paar Brötchen holen und dann sieht man die Schlange… Naja, besser vorher planen!

Die Sicherheitskräfte, rund 100 pro Tag in den Sommerbädern im Einsatz, sorgen dafür, dass alles friedlich bleibt. Videokameras überwachen die Eingänge, und Ausweiskontrollen sind stichprobenartig im Einsatz – vor allem nach Tumulten und Schlägereien in der Vergangenheit. Und obwohl das alles für etwas Sicherheit sorgt, hat der Datenschutzbeauftragte die Bäder-Betriebe für diese Maßnahmen verwarnt. Das Verwaltungsgericht entschied jedoch, dass alles rechtens ist. Ein bisschen ein schmaler Grat zwischen Sicherheit und Datenschutz, oder?

Der Eichenprozessionsspinner als ungebetener Gast

Und während das Sommerbad Neukölln noch auf seine Eröffnung wartet, bleibt das Strandbad Jungfernheide wegen Eichenprozessionsspinnern geschlossen – das klingt fast wie ein Scherz, ist aber traurige Wahrheit. Außerdem sind drei Sommerbäder – Spandau Süd, Lichterfelde und Mariendorf – aufgrund von Sanierungsbedarf geschlossen. Der Betreiber des Strandbades hat wirtschaftliche Bedenken geäußert und fordert präventive Maßnahmen. Der Berliner Senat arbeitet daran, Lösungen zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners zu finden. Ein echtes Sommerdrama!

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Die Vorfreude auf die Badesaison ist ungebrochen. Die Saison hat zwar ruhig begonnen, aber die Auslastung könnte an sonnigen Wochenenden steigen. Und die Vorfreude auf die Eröffnung des Sommerbades Neukölln bleibt ungebrochen – schließlich gibt es nichts Schöneres, als an heißen Tagen ins kühle Nass zu springen und den Alltag für einen Moment hinter sich zu lassen. Vielleicht wird alles doch noch gut, und wir können bald die Sonne und das Wasser genießen, während wir die Sorgen des Alltags für einen Augenblick vergessen können.

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