Kunst zwischen den Welten: Vinzenz Aubry lädt zur sinnlichen Entdeckung im Saalbau Neukölln ein
In Neukölln, wo die Straßen immer voller Leben sind, wird bald ein ganz besonderes Kapitel aufgeschlagen: Am Freitag, den 10. Juli 2026, um 18 Uhr, öffnet die Galerie im Saalbau ihre Türen für eine faszinierende Ausstellung, die uns alle auf eine Reise durch unsere Wahrnehmung und die Gesellschaft mitnimmt. Vinzenz Aubry, ein talentierter französisch-deutscher Künstler, wird uns in seinen Installationen Fragen stellen, die uns zum Nachdenken anregen. Was bedeutet es, in einer Welt zu leben, die sich immer mehr von den traditionellen Bildern entfernt? Was passiert, wenn wir selbst zu Kamera und Leinwand werden? Fragen über Fragen, die uns alle betreffen!
Die Ausstellung läuft bis zum 6. September 2026 und verspricht, mit ihren drei raumgreifenden Installationen ein interaktives Erlebnis zu bieten. Aubry hat dafür die Galerie in partizipative Erfahrungsräume verwandelt, in denen die Besucher nicht nur Zuschauer sind, sondern aktiv teilhaben. Die Eröffnung wird von Yolanda Kaddu-Mulindwa, der Leiterin der Kommunalen Galerien Neukölln, und dem Künstler selbst, Vinzenz Aubry, begleitet. Es ist also schon mal ein guter Grund, sich den Termin im Kalender zu markieren!
Einblick in die Installationen
Die Installationen sind vielfältig und thematisch breit gefächert. Zum Beispiel „Looking at the Sun“, ein Experimentalfilm, der die Erfahrung einer totalen Sonnenfinsternis thematisiert. Hier geht es um Reizüberflutung und das Sehen ohne Licht. Was für ein spannendes Konzept! „Vibrations for Androids II“ hingegen entführt uns in die Welt der niederfrequenten Sprachen von Flüssen, Walen und Raketen – eine Art akustische Erkundung der künstlichen Erde. Und last but not least: „Die Botschaft ist die Massage“, eine Reflexion über Berührung und geometrische Kognition, die uns Botschaften über die schwarze Sonne und das gelbe Quadrat vermittelt. Klingt nach einer Erfahrung, die man nicht so schnell vergisst.
Aber das ist noch nicht alles! Am 24. Juli 2026 findet ein Artist Talk statt, und am 4. September 2026 wird es eine Performance mit dem Titel „Dreiviertelsieg über die Sonne“ geben, die von Leon Eckard begleitet wird. Am letzten Ausstellungstag, dem 6. September, gibt es um 16 Uhr die Finissage. Die Galerie hat täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet und der Eintritt ist frei. Ein tolles Angebot für alle Kunstinteressierten!
Wer ist Vinzenz Aubry?
Vinzenz Aubry ist nicht nur Künstler, sondern auch ein kreativer Kopf, der zwischen Kunst, Design und Programmierung pendelt. Seine Arbeiten sind eine kritische Untersuchung der modernen Gesellschaft und der Beziehungen zwischen Mensch, Maschine und Natur. Mit einem beeindruckenden Hintergrund, der ein Kunstdiplom von der Universität der Künste Berlin und ein Masterstudium am MIT umfasst, ist er ein echter Visionär. Seine Installationen, Skulpturen und Performances sind nicht nur Kunstwerke, sondern auch Experimente, die uns herausfordern und zum Nachdenken anregen.
Er hat mit seinen kreativen Praxen, studio sansho und ungroup.group, neue Wege in der Kunstszene eingeschlagen. Aubry beschäftigt sich zudem intensiv mit augmentierter Audio, was ihm erlaubt, seine Ideen durch innovative Klänge zu erweitern. Seine Ausbildung, die auch Aufenthalte in Japan beinhaltete, gibt ihm einen einzigartigen Blickwinkel, den er in seine Arbeiten einfließen lässt.
Der Einfluss der Digitalisierung auf die Kunst
Die Ausstellung von Aubry findet in einem Kontext statt, der auch die interdisziplinären Studiengänge wie Kunst und Multimedia in den Vordergrund rückt. Diese Programme vereinen Kunst, Gestaltung, digitale Medien und Medieninformatik und zeigen, wie stark die Digitalisierung unsere kreative Landschaft beeinflusst. Hier werden neue Berufsbilder geschaffen, die künstlerisch-gestalterische und technisch-wissenschaftliche Kompetenzen erfordern. In einer Welt, in der wir immer mehr mit digitalen Technologien arbeiten, ist die Fähigkeit, das Virtuelle menschengerecht zu gestalten, wichtiger denn je.
Die Entwicklungen in der Kunst- und Medienlandschaft sind spannend und herausfordernd zugleich. Die Studierenden von heute sind gefordert, innovative Konzepte für neue Technologien zu entwickeln und sich dabei nicht nur auf das Gestalterische, sondern auch auf die theoretische Reflexion ihrer Inhalte zu konzentrieren. Wer hätte gedacht, dass die Welt der Kunst und der Technologie so eng verflochten ist? Es bleibt spannend!
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