Ein aufregendes Wochenende steht vor der Tür! In Berlin-Neukölln wird der „Sri Ganesha Hindu Temple“ feierlich eröffnet. Ein Ort, der in den letzten zwei Jahrzehnten, durch unzählige Rückschläge und Planungsphasen, zum Leben erweckt wurde. Der Initiator, Vilwanathan Krishnamurthy, ein 72-jähriger Pionier, der seit 1975 in Deutschland lebt, hat für diesen Moment lange gekämpft. Am Sonntag, den 5. Juni, wird die Einweihung mit einer Vielzahl von Ritualen beginnen, die bereits am Mittwoch, den 3. Juni, ihren Anfang nehmen werden.

Der Tempel, benannt nach dem hinduistischen Gott Ganesha, der für seine friedliche und fröhliche Art bekannt ist, wird mit einem spektakulären Höhepunkt aufwarten: Ein 17 Meter hoher Turm, der mit Wasser aus der Spree und dem Ganges übergossen wird. Nun, das ist mal wirklich ein kraftvolles Bild! Zu den Ehrengästen zählen Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey, Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe, Neuköllns Bürgermeister Martin Hikel sowie der indische Botschafter Ajit Gupte. Die Baukosten von rund 1,1 Millionen Euro wurden durch Spenden finanziert, was zeigt, wie sehr die Gemeinschaft hinter diesem Projekt steht.

Ein Fest für die Sinne

Die aufwendige Fassade des Tempels ist mit 219 bunten Skulpturen verziert und wird von einem sechs Meter hohen Eingangsportal flankiert, das nur an Feiertagen seine Pforten öffnet. Wenn man dann durch dieses Portal schreitet, wird man in eine andere Welt entführt. Die Tempelhalle beherbergt den Hauptaltar für Sri Ganesha sowie Nebenaltäre für die Gottheiten Shiva, Vishnu und Durga. Hier wird man die spirituelle Energie förmlich spüren können!

Das gesamte Tempelareal erstreckt sich über stolze 5.000 Quadratmeter und wurde für 85 Jahre vom Bezirk Neukölln gepachtet. Damit wird der „Sri Ganesha Hindu Temple“ nicht nur der zweitgrößte Hindu-Tempel in Europa, nach dem „Shri Swaminarayan Mandir“ in London, sondern auch ein wichtiger Anlaufpunkt für die über 48.000 indischen Staatsbürger in Berlin, der viertgrößten ausländischen Gruppe in der Stadt. Der Hinduismus, mit etwa 80% der Bevölkerung in Indien, findet hiermit einen neuen Ort der Zusammenkunft und des Glaubens.

Ein Ort der Begegnung

Der Tempel wird zweifellos ein Ort der Begegnung und des Austauschs für die verschiedenen Kulturen Berlins sein. Das vielfältige Stadtbild wird durch solche Initiativen bereichert, und es ist einfach schön zu sehen, wie Menschen aus unterschiedlichen Hintergründen zusammenkommen, um ihre Traditionen zu feiern. In Neukölln gibt es bereits den „Murugan Temple“ und zwei weitere Gebetsräume, aber dieser neue Tempel wird eine ganz besondere Anlaufstelle darstellen.

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Die kommenden Tage versprechen, eine ganz besondere Atmosphäre zu schaffen. Man kann sich nur vorstellen, wie die Luft erfüllt sein wird von festlichen Klängen, bunten Festlichkeiten und dem Duft indischer Speisen. So wird der „Sri Ganesha Hindu Temple“ nicht nur ein spirituelles Zentrum, sondern auch ein kultureller Anziehungspunkt für alle Berliner und Besucher der Stadt.