Heute ist der 9.05.2026. Ein aufregender Tag für die Fußballfans in Cottbus und Umgebung! Energie Cottbus hat am letzten Heimspieltag gegen den SV Wehen Wiesbaden einen eindrucksvollen 2:1-Sieg eingefahren. Mit einem späten Treffer in der 90. Minute von Tolga Cigerci, der nach einer Verletzung zurückgekehrt ist, haben die Cottbuser ihre Aufstiegschancen in der Drittliga weiter gefestigt. Das Stadion war mit 19.666 euphorischen Fans ausverkauft, und die Atmosphäre war einfach elektrisierend. Die Freude über den späten Sieg wurde nur von einer Gedenkminute für den verstorbenen Ehrenpräsidenten Dieter Krein überschattet.
Die Partie begann für die Lausitzer jedoch nicht optimal. Wiesbaden ging in der 37. Minute durch einen Treffer von Lukas Schleimer in Führung. Doch Moritz Hannemann sorgte nur vier Minuten später für den Ausgleich. Die Cottbuser haben sich damit den zweiten Platz in der Tabelle gesichert und den Vorsprung auf den MSV Duisburg auf zwei Punkte ausgebaut. Duisburg kam am Freitagabend nicht über ein 0:0 gegen Erzgebirge Aue hinaus. Auch Rot-Weiss Essen hat noch Aufstiegschancen und ist punktgleich mit Duisburg. Die letzten beiden Spiele werden entscheidend sein: Cottbus tritt am 16. Mai bei Jahn Regensburg an, während Duisburg gegen Viktoria Köln spielt.
Politik und Wirtschaft im Aufwind
Der mögliche Aufstieg von Energie Cottbus hat nicht nur sportliche Relevanz, sondern wird auch als bedeutend für ganz Brandenburg angesehen. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sieht die Chancen, die ein Aufstieg in die 2. Bundesliga für die Region mit sich bringt. Oberbürgermeister Tobias Schick (SPD) ist überzeugt, dass sowohl die Stadt als auch die Region sich die Rückkehr in die zweite Liga mehr als verdient haben. Er wird beim nächsten Heimspiel im Stadion sein und die Daumen drücken. Schick plant sogar, das letzte Spiel im Garten mit Freunden zu verfolgen – was für eine entspannte Art, die Spannung zu genießen!
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus erwartet positive wirtschaftliche Effekte. Ein Aufstieg könnte eine regionale Wertschöpfung von etwa 66 Millionen Euro in der Zweitliga-Saison 2024/2025 bringen. Die IHK rechnet damit, dass Verkehr, Einzelhandel, Gastronomie, Hotellerie und Dienstleister von höheren Gästezahlen und einer gesteigerten medialen Sichtbarkeit profitieren werden. Man kann sich nur vorstellen, wie die Stadt unter dem Einfluss des Fußballs aufblühen könnte!
Der Blick in die Zukunft
Die finanziellen Weichen für die Zukunft des Vereins sind bereits gestellt. Brandenburgs Sportminister Gordon Hoffmann (CDU) hat Fördermittel zur Stadionmodernisierung überbracht. Dies lässt die Anhänger hoffen, dass der Verein nicht nur sportlich, sondern auch infrastrukturell gestärkt wird. Die kommenden Tage und Wochen werden für Energie Cottbus also entscheidend sein. Mit zwei verbleibenden Spielen in der Drittliga ist jeder Punkt wichtig, um den direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga zu sichern. Die Hoffnung ist groß, und die Stadt Cottbus ist bereit, ihren Teil beizutragen – sowohl auf dem Platz als auch abseits davon.