In Berlin-Pankow wurde am 30. Oktober 2025 das Richtfest für das Wohnquartier „Paule Panke“ gefeiert. Dieses Projekt, das auf einem Areal von rund 22.000 Quadratmetern zwischen Damerowstraße und Hadlichstraße entstehen soll, wurde von den Projektträgern Kondor Wessels und STADT UND LAND initiiert. In dem neuen Wohnquartier sind sechs Wohnhäuser geplant, die insgesamt etwa 530 Wohnungen beherbergen werden. Besonders hervorzuheben ist der Fokus auf nachhaltiger Energieversorgung, mit über 100 Erdwärmesonden, Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen. Von den 530 Wohnungen werden 361 als bezahlbare Mietwohnungen angeboten, um Wohnraum für mehr als 1.000 Personen zu schaffen. Das gesamte Quartier soll bis Ende 2028 fertiggestellt werden, wobei ein Quartiersplatz als zentraler Begegnungsort mit einem künstlerischen Werk zur Identitätsstärkung geplant ist, wie entwicklungsstadt.de berichtet.
Parallel zu den Entwicklungen im Wohnquartier „Paule Panke“ hat die GESOBAU AG einen Grundstein für ein weiteres urbanes Quartier in Pankow gelegt. Dieses neue Projekt, das von Senator Andreas Geisel und Bezirksstadtrat Cornelius Bechtler unterstützt wird, umfasst die Errichtung von 424 Wohnungen, die sich auf 1 bis 5 Zimmer verteilen, sowie vier Pflege-Wohngemeinschaften mit insgesamt acht Zimmern. Geplant sind auch Einrichtungen wie eine Kita und Servicewohnen für die ältere Generation. In der Idunastraße Ecke Neukirchstraße wird ein ansprechendes Umfeld mit begrünten Gärten, Quartiersgassen und Spielplätzen geschaffen.
Bezahlbares Wohnen im Fokus
Ein wesentliches Ziel der GESOBAU ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Rund die Hälfte der neuen Wohnungen wird zu einem Mietpreis von 6,50 Euro nettokalt pro Quadratmeter angeboten. Zudem wird über 900 Fahrradparkplätze zur Verfügung stehen, um umweltfreundliche Mobilität zu fördern. Ein Bau mit einer dreigeschossigen Garage für 64 PKW wird ebenfalls zum Angebot gehören, während Andreas Geisel die Wichtigkeit schnellem Bau und bezahlbare Mieten betont, um den Wohnraumbedarf in der Mitte der Stadt zu decken. Cornelius Bechtler hebt die soziale Mischung und die Attraktivität des Bezirks Pankow hervor und zeigt damit die Absicht, eine integrative Nachbarschaft zu schaffen, die für verschiedene Generationen geeignet ist, so berichtet gesobau.de.
Diese beiden Entwicklungsprojekte verdeutlichen den Trend in Berlin, bei dem Nachhaltigkeit und bezahlbares Wohnen im Mittelpunkt der städtischen Planung stehen. Für Anwohner und zukünftige Mieter ist dies ein positives Signal, dass die Stadt auf die steigende Wohnraumnachfrage reagiert, während gleichzeitig ökologischen Aspekten Rechnung getragen wird.