Am 6. Juni 2026 war es soweit: Das Nachbarschaftsfest „Sommer auf der Insel“ fand im Garten der European School of Management and Technology (ESMT) in Berlin Mitte statt. Der Himmel strahlte in einem tiefen Blau, und die sanfte Brise sorgte dafür, dass die Luft angenehm warm war. Isolde Zirndorf, die in einem Hochhaus auf der Fischerinsel wohnt, war natürlich dabei. Sie freute sich darauf, die Nachbarschaft zu treffen und die vielfältigen Angebote zu genießen. Denn was gibt es Schöneres, als an einem Samstag das Leben in der eigenen Nachbarschaft zu feiern?

Bereits am Vorabend hatte die Museumsinsel einen Teil der Feierlichkeiten ausgerichtet, und die Vorfreude war spürbar. Die Zentrale Landesbibliothek (ZLB) war mit einem Programm vertreten, das darauf abzielte, die Neugier der Besucher zu wecken. Auch die Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) und die Musikhochschule Hanns Eisler hatten Stände im Garten aufgebaut. Die Initiative Fluss Bad Berlin betrieb den Fluss Bad Garten, wo sich die Menschen entspannen und das Wasser genießen konnten. Das „Archäologie-Lab Petri“ bot Führungen an, um den Besuchern die Geschichte des Viertels näherzubringen.

Ein buntes Programm für alle

Die Veranstaltung war nicht nur für Isolde ein Highlight. Molly Ihlbrock, die Kommunikationsverantwortliche der ESMT, berichtete von den über 1000 Besuchern im Vorjahr. Der Garten, ein öffentlicher Raum mit einem einladenden Café, sollte noch bekannter werden. Besonders ältere Menschen aus der Umgebung waren eingeladen, sich zu entspannen und die Atmosphäre zu genießen. Es gab sogar zweimal im Jahr Führungen durch das frühere Staatsratsgebäude, was die Neugier der Kulturinteressierten weckte.

Um 14:00 Uhr eröffnete die Hochschule das Programm mit dem Auftritt der „Himmlischen Harfe“. Kurz darauf, um 14:30 Uhr, begrüßte Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger die Gäste herzlich. Die Vorstellung der Partnerorganisationen, zu denen auch die Bertelsmann Stiftung und das Humboldt Forum zählten, folgte direkt. Und dann – Zaubershow! Um 14:45 Uhr verzauberte ein Magier das Publikum, gefolgt von einer fantastischen Seifenblasenshow um 15:10 Uhr. Die Szene aus Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“, präsentiert von Studierenden der HfM Hanns Eisler, ließ die Herzen höher schlagen.

Ein Fest für die ganze Nachbarschaft

Die ESMT wollte mit diesem Fest nicht nur ihre Studierenden, von denen über 1000 eingeschrieben sind und drei Viertel aus dem Ausland stammen, einbeziehen, sondern auch die lokale Gemeinschaft stärken. Der internationale Flair war unübersehbar – an der Hochschule sind 95 Nationalitäten vertreten, und das zweisprachige Programm zeigte, wie wichtig Integration und Austausch sind.

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Die Veranstaltung war ein Ort der Begegnungen. An den Ständen der ESMT, ZLB und der Museumsinsel fand ein reger Austausch statt; alle bewarben sich gegenseitig und trugen zur lebendigen Atmosphäre bei. Um 15:50 Uhr folgte die mit Spannung erwartete Verlosung der Tombola-Preise, und um 16:00 Uhr präsentierte der ESMT Berlin den „Connected Choir“. Bis zum Ende der Veranstaltung um 18:00 Uhr war die Stimmung ausgelassen. Liveauftritte, wie der von „Happy Dog Brown“ und dem Jazz Institut, ließen die Menschen tanzen und lachen.

In der Stadt gab es am gleichen Tag noch ein weiteres Nachbarschaftsfest am Rathaus Schöneberg, das mit seinen bunten Aktivitäten und Auftritten von Bands und Chören ebenfalls ein voller Erfolg war. Es war ein Tag, an dem die Gemeinschaft im Vordergrund stand – nicht gewinnorientiert, sondern für soziale Zwecke. Solche Feste stärken das Miteinander und zeigen, wie wichtig der Austausch zwischen den Menschen ist.