Heute ist der 26.05.2026 und in Berlin, wo das politische Geschehen oft so turbulent ist wie ein Sturm über der Spree, gibt es mal wieder eine Neuigkeit, die für ordentlich Gesprächsstoff sorgt. Matthias Hundt, der Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung, hat nach nur zwei Monaten im Amt um seine Entlassung gebeten. Das ist schon ein starkes Stück, oder? Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat dieser Bitte zugestimmt. Hundt äußerte, dass eine aktuelle Medienkampagne ihm keine Chance lasse, in Berlin etwas zu verändern. Man kann sich vorstellen, was das für eine unerträgliche Belastung für ihn und seine Familie gewesen sein muss.

Erst im März 2023, also vor nicht einmal einem Jahr, war Hundt aus Dresden nach Berlin gewechselt, um die Digitalisierung der Berliner Verwaltung voranzutreiben. So eine Aufgabe ist nicht gerade ein Zuckerschlecken. Er folgte auf Martina Klement, die in die Brandenburger Landesregierung wechselte. Aber jetzt steht der Rücktritt im Raum, und das wirft Fragen auf – nicht nur zu Hundts persönlicher Situation, sondern auch zur Personalpolitik von Wegner. Der Druck auf den Regierenden Bürgermeister ist im Wahljahr enorm, insbesondere nach einem kritisierten Krisenmanagement, das einem Stromausfall im Januar folgte.

Ein Rücktritt mit Schatten

Es ist kein Geheimnis, dass der Rücktritt von Hundt nicht ganz unproblematisch ist. Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt im Zusammenhang mit der Insolvenz seines Beratungsunternehmens, der SDC Sachsen Digital Consulting GmbH. Ein Insolvenzverfahren wurde bereits im November 2025 eröffnet. Ein Anwalt Hundts erklärte zwar, dass eine Einigung mit den betroffenen Parteien erzielt wurde und Hundt sich nichts zuschulden kommen ließ, aber die Ermittlungen werfen dennoch einen dunklen Schatten auf seinen abrupten Rückzug.

Die Reaktionen auf seinen Rücktritt sind alles andere als positiv. SPD-Landeschef Steffen Krach bezeichnete die Situation als Tiefpunkt für Wegner. Auch die Grünen warnen davor, dass die Verwaltungsmodernisierung nun gefährdet sein könnte. Der Linke-Fraktionsvorsitzende Tobias Schulze sieht die Ermittlungen als Grund für Hundts Rücktritt an, während die AfD-Fraktionsvorsitzende Kristin Brinker von einem weiteren personellen Fehlschlag Wegners spricht. Autsch, das tut weh!

Ein Blick auf die politische Landschaft

Inmitten dieses Chaos hat auch Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson im April aufgrund einer Affäre um die Vergabe von Fördergeldern ihren Rücktritt bekannt gegeben. Das lässt einen schon ein bisschen schaudern, oder? Es ist, als würde man zuschauen, wie ein Kartenhaus zusammenfällt. Und jetzt übernimmt Finanzsenator Stefan Evers (CDU) auch das Kulturressort. Ein wahrlich volatiles Umfeld für Wegner, der sich möglicherweise fragen muss, wie viel mehr er aushalten kann, bevor der Druck zu groß wird.

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Die Berliner Politik steht also vor einer ungewissen Zukunft. Hundt hat in seiner kurzen Zeit als Staatssekretär viel versucht, doch die Umstände haben es ihm verwehrt, wirklich etwas zu bewirken. Ob sein Nachfolger mehr Glück haben wird, bleibt abzuwarten. Die Herausforderungen sind groß, und die Erwartungen hoch. In einer Stadt, die für ihren Wandel bekannt ist, könnte es die nächste Überraschung geben, die uns alle auf Trab hält.