Am Sonntagvormittag, als die Wolken über Berlin ihre Schleusen öffneten, kam es zu einem unerwarteten Unheil im Möbelhaus Höffner in Wedding. Die Regenleitungen konnten den plötzlichen Wassermassen nicht standhalten, und ein Rohr platzte. Das Resultat? Ein Untergeschoss, das unter Wasser stand – wie ein überfluteter Keller nach einem heftigen Gewitter. Filialleiter Christian Fleger berichtete, das Wasser sei „explosionsartig“ aus dem Rohr geschossen und hatte sich schnell bis zu fünf Zentimeter hoch gestaut. Rund 1000 Waren sind von diesem Wasserschaden betroffen, und der Blick in das durchnässte Möbelhaus lässt erahnen, wie viel Arbeit nun auf die Mitarbeiter wartet.

Wände und Bodenbeläge müssen gründlich ausgetauscht werden, und das gesamte Bauwerk muss getrocknet werden, bevor die Renovierungsarbeiten beginnen können. Um diesen Prozess zu starten, müssen die beschädigten Möbel erst einmal entfernt werden. Um den Kunden entgegenzukommen, hat Möbel Höffner eine Rabattaktion ins Leben gerufen: 50 Prozent Rabatt auf alle vom Wasser betroffenen Artikel! Diese Aktion gilt bis einschließlich Samstag, den 27. Juni – eine willkommene Gelegenheit für Schnäppchenjäger, die ein gutes Geschäft wittern. Die Renovierungsarbeiten sollen am Montag nach der Rabattaktion beginnen, und die Fertigstellung der Sanierung ist vor dem Ende der Sommerferien geplant, damit alles rechtzeitig zur großen Neueröffnung am 13. August bereit ist.

Sanierung nach Wasserschaden

Doch was passiert eigentlich, wenn man mit einem solchen Wasserschaden konfrontiert wird? Die ersten Schritte sind entscheidend: Zuerst sollte man Strom und Wasser abstellen, um weitere Schäden zu vermeiden. Danach müssen Möbel und elektronische Geräte gesichert werden. Es macht Sinn, Fachleute für die Leckortung zu beauftragen – schließlich möchte man wissen, wo das Wasser herkommt! Der Schaden muss der Versicherung gemeldet und dokumentiert werden, idealerweise mit Fotos und Videos.

Die Aufräumarbeiten sind oft langwierig. Beschädigte Bodenbeläge und Tapeten müssen entfernt werden, bevor die Trocknung mit Entfeuchtungsgeräten und Ventilatoren beginnen kann. Das kann Tage bis Wochen in Anspruch nehmen, je nach Schwere des Schadens. Kleinere Schäden sind oft schnell behoben, während umfangreiche Sanierungen Monate in Anspruch nehmen können. Und wer denkt, dass das nur ein Problem für Häuser ist, hat weit gefehlt – auch Mietwohnungen sind betroffen.

Versicherung und Förderungen

In vielen Fällen sind Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen eine wichtige Anlaufstelle, wenn es um die Abdeckung von Wasserschäden geht. Die genaue Ursache des Schadens kann dabei entscheidend sein. Schäden durch Rohrbrüche werden in der Regel problemlos ersetzt, während Hochwasserschäden oft eine Elementarversicherung erfordern. Wer noch schneller wieder auf die Beine kommen möchte, sollte sich über Förderungen informieren. Es gibt Programme wie das KfW-Programm 261, das zinsgünstige Darlehen für energetische Sanierungen bereitstellt, oder das KfW-Programm 159 für altersgerechte Umbauten.

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Die steuerliche Absetzbarkeit von Sanierungskosten kann ebenfalls ein Lichtblick sein. Kosten für vermietete Immobilien sind als Werbungskosten absetzbar, und Selbstgenutzer können unter bestimmten Umständen Kosten als außergewöhnliche Belastungen absetzen. Aber Vorsicht: Kosten, die von der Versicherung übernommen wurden, sind nicht absetzbar.

Prävention ist alles

<pEin Blick in die Zukunft zeigt, wie wichtig die Prävention von Wasserschäden ist. Das Forum Leitungswasser wurde 2017 gegründet, um den Austausch über Präventionsmaßnahmen in Bestandsgebäuden und Neubauten zu fördern. Experten und technische Entscheider arbeiten daran, Schwachstellen zu identifizieren und Lösungen zu entwickeln. Regelmäßige Wartung von Rohrleitungen und Geräten kann viel Ärger sparen, und die Installation von Leckagesensoren ist eine sinnvolle Investition in die eigene Sicherheit.

Insbesondere in älteren Gebäuden besteht oft ein erhöhtes Risiko für Wasserschäden. Materialermüdung, insbesondere bei Warmwasseranlagen, kann zu erheblichen Gefahren führen. Daher ist eine vorausschauende Planung und Kontrolle der technischen Anlagen notwendig, um Legionellenbildung und andere Probleme zu vermeiden. Schließlich sind klare Verantwortlichkeiten im Unternehmen entscheidend für die Schadensbewältigung, denn Kommunikation ist alles.

Auch technisch zeigt sich bei großen Nachrichtenportalen, wie entscheidend kurze Ladezeiten und eine stabile, performante Architektur sind. Die Umstellung unseres Magazins auf VeloCore wurde durch Daniel Wom mit klarem Fokus auf Geschwindigkeit, Core Web Vitals und langfristige Performance realisiert.