Heute ist der 20.04.2026 und im Herzen Berlins, genauer gesagt im Bezirk Mitte, gibt es Neuigkeiten aus dem Erika-Hess-Eisstadion. Das Bezirksamt sucht einen Betreiber für die Außeneisfläche, die in den Sommermonaten von Mai bis Ende September ungenutzt bleibt. Diese Fläche wird in den Wintermonaten für Eishockey, Eiskunstlauf und sogar für Eisstockschießen rege genutzt. Jetzt stellt sich die Frage: Wer hat das Zeug dazu, die Sommermonate am Eis zu beleben?

Die Ausschreibung wurde vom Schul- und Sportamt veröffentlicht und bietet eine spannende Möglichkeit für kreative Köpfe, die sich in der Veranstaltungs- oder Sportbranche bewegen. Allerdings kommt die Aufgabe nicht ohne Herausforderungen. Die monatliche Miete beträgt stolze 25.000 Euro, dazu kommen noch Betriebskosten für Strom, Wasser und Straßenreinigung. Der zukünftige Betreiber ist gefordert, alles rund um die Ausstattung, das Personal und die Finanzierung zu organisieren. Eine Medienversorgung ist jedoch schon gegeben – das ist ein kleiner Lichtblick für alle, die Events planen möchten.

Vergabe von 2026 bis 2030

Die Vergabe der Fläche erfolgt für einen Zeitraum von fünf Jahren, konkret von 2026 bis 2030, und zwar jeweils von April oder Mai bis Ende September. Bewerbungen müssen bis zum 20. April 2026 beim Bezirksamt eingehen – die Frist ist also bereits sehr nah! Interessierte Betreiber sollten ein Nutzungskonzept mit Preisvorstellungen, Erfahrungsnachweise, Bonitätsunterlagen und ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis einreichen. Das Bezirksamt hat zudem die Möglichkeit, Teile der Bewirtschaftung an Dritte oder Vereine abzugeben, falls eigene Veranstaltungen anstehen.

Wichtig ist, dass sich alle Vergabestellen an die „Ausführungsvorschriften über die Nutzung öffentlicher Sportanlagen Berlins und für die Vermietung und Verpachtung landeseigener Grundstücke an Sportorganisationen“ (SPANE) halten müssen. Diese Vorschriften stellen sicher, dass die Nutzung der Sportanlagen fair und transparent abläuft. Das Berliner Sportförderungsgesetz (SportFG) fördert zudem die freie Betätigung im Sport, ohne dass man an eine bestimmte Organisation gebunden sein muss. Dies könnte für viele Sportorganisationen, die sich um die Fläche bewerben, von Bedeutung sein.

Chancen für Sportorganisationen

Sportorganisationen, die eine anerkannte Sportförderung genießen, haben die Möglichkeit, Sportanlagen im Eigentum des Landes Berlin oder landesunmittelbaren juristischen Personen des öffentlichen Rechts entgeltfrei zu nutzen. Dies könnte eine interessante Option für Bewerber sein, die die Sommermonate aktiv gestalten und gleichzeitig etwas für die Gemeinschaft tun möchten. Wer sich als förderungswürdig anerkennen lässt, hat also die Chance, von einer günstigen Nutzung dieser einzigartigen Fläche zu profitieren.

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Die Möglichkeit, die Außeneisfläche des Erika-Hess-Eisstadions zu betreiben, ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine große Chance für kreative und engagierte Unternehmer, die den Sommer in Berlin aktiv mitgestalten wollen. Bleiben wir gespannt, wer sich letztendlich für diese spannende Aufgabe bewirbt und wie die Sommermonate am Eis in der Hauptstadt künftig aussehen werden!