Heute ist der 26. Oktober 2026 und in Berlin geht es heiß her – zumindest wenn man die Bühne betrachtet! Der Saisonauftakt an gleich drei Berliner Bühnen sorgt für frischen Wind und spannende Diskussionen. Die Kritiker:innen Barbara Behrendt und Kai Luehrs-Kaiser plaudern im radio3-Format über die Inszenierungen, die uns in den nächsten Wochen erwarten. Es wird ein Fest für die Sinne, das verspricht schon mal das Programm!

In der Deutschen Oper Berlin wird Richard Wagners romantische Oper „Der fliegende Holländer“ unter der Regie von Milo Rau zum Leben erweckt. Die musikalische Leitung übernimmt Giedrė Šlekytė. Wer sich ein Ticket sichern möchte, kann das ab 33 Euro tun und sollte sich sputen – die nächsten Termine sind am 31. Oktober, 5. November, 8. November und 15. November 2026. Die Bismarckstraße 35 in Charlottenburg wird zum Schauplatz dieses Meisterwerks, und man kann nur hoffen, dass das Wetter einen nicht vom Weg abbringt!

Die Vielfalt der Inszenierungen

Aber das ist noch nicht alles! Im Maxim Gorki Theater wird Marco Fusinato „In the corpse of the present – Prince Friedrich von Homburg“ nach Heinrich von Kleist inszenieren. Ein spannendes Stück, das von der Gegenwart erzählt und dabei Eintritt frei ist! Die Adresse ist Am Festungsgraben 2 in Mitte, und die Vorstellungen laufen vom 27. Oktober bis 15. November 2026. Ein echter Geheimtipp für alle, die Theaterluft schnuppern wollen, ohne das Portemonnaie zu belasten.

Und dann gibt es da noch die Schaubühne am Lehniner Platz. Alexander Zeldin hat sich an „Antigone. Der Abschied“ gewagt – eine Neubearbeitung des antiken Stoffs, die den Zuschauer*innen sicher den Atem rauben wird. Leider sind die Veranstaltungen bereits ausverkauft, aber vielleicht gibt es ja an der Abendkasse noch Restkarten. Kurfürstendamm 153, da muss man einfach mal vorbeischauen!

Ein Blick über den Tellerrand

Die Kritiker:innen haben ein Auge auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der drei Inszenierungen. Sie diskutieren, wie künstlerische Antworten auf Gegenwartsfragen gegeben werden und welche neuen Akzente gesetzt werden. Das lässt die Vorfreude nur noch mehr steigen! Wer sich für die Themen interessiert, die in den Stücken behandelt werden, kann sich auf spannende Perspektiven und mögliche Angriffspunkte freuen.

Und das ist noch nicht alles, was die Berliner Opernlandschaft zu bieten hat. Im kommenden Jahr stehen einige Highlights auf dem Spielplan der Staatsoper Berlin, darunter Richard Strauss‘ „Ariadne auf Naxos“ im April 2027 und „Dido & Aeneas“ von Henry Purcell im November 2026. Auch die Klassiker wie „Die Zauberflöte“, „La Bohème“ und „La traviata“ sind wieder mit von der Partie. Die Vielfalt ist einfach beeindruckend und macht Lust auf mehr!

Es bleibt spannend in der Berliner Theater- und Opernszene. Ob man nun die romantischen Klänge Wagners, die provokanten Texte Kleists oder die zeitgenössischen Fragen in Zeldins Werk bevorzugt – jeder wird etwas für sich finden. Die Bühnen der Stadt sind bereit, und wir können es kaum erwarten, was sie uns bieten werden!