Alba Berlin besiegt Bamberg im BBL-Pokal mit beeindruckender Aufholjagd
Gestern Abend war es endlich wieder soweit: Die Basketball-Helden von Alba Berlin traten im BBL-Pokal gegen die Bamberg Baskets an, und es war wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Denn schließlich war es eine Neuauflage des letzten Pokalfinales. Die Berliner Fans in der ausverkauften Arena mit 8.615 Zuschauern waren gespannt und bereit, ihre Mannschaft zu unterstützen. Und sie sollten nicht enttäuscht werden!
Die Partie begann, und gleich zu Beginn schien Alba nicht ganz im Rhythmus zu sein. Bamberg setzte sich schnell ab, und die Berliner lagen bald 4:11 zurück. Ein bisschen wie der Morgen nach einer langen Nacht, als man erstmal klar sehen muss. Doch Alba gab nicht auf. Mit einer beeindruckenden Aufholjagd und dem unermüdlichen Einsatz von Justin Bean und Malte Delow, die jeweils 20 und 18 Punkte erzielten, kämpften sie sich zurück. Das erste Viertel endete mit einem knappen Rückstand von 17:19. Immerhin war das schon ein kleines Zeichen der Hoffnung.
Der Wendepunkt im Spiel
Im zweiten Viertel zog Bamberg dann aber wieder an und führte zur Halbzeit mit 41:33. Es war nicht einfach für die Berliner, da sie auch auf einige Schlüsselspieler verzichten mussten. Martin Hermannsson und Norris Agbakoko waren verletzt, und Jack Kayil fehlte ebenfalls wegen einer Wadenverletzung. Als wäre das nicht genug, gab der neu verpflichtete Center Yankuba Sima sein Debüt – und was für ein Auftritt! Aber das Team brauchte etwas Zeit, um sich einzuspielen.
Nach der Pause wendete sich das Blatt. Alba kam wie entfesselt zurück aufs Feld. Mit Ballgewinnen und schnellen Fastbreaks übernahmen sie plötzlich die Führung. Ein Korb von Delow brachte die Berliner auf 47:46. Der Saal tobte! Es war, als hätten sie den Schalter umgelegt. Die Zuschauer spürten die Aufregung, die in der Luft lag, und die Spieler spielten mit einer Intensität, die einfach mitreißend war.
Der Schlussakkord
Im vierten Viertel wurde es dann richtig spannend. Bamberg erhöhte zwar auf 60:56, doch Alba ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie glichen aus und setzten sich schließlich auf 63:60 ab. In der Schlussphase, als die Nerven zum Zerreißen gespannt waren, gab es einige spektakuläre Dreipunktewürfe und Freiwürfe, die das Publikum auf den Stühlen hin und her rutschen ließen. Am Ende stand es 83:71 für Alba Berlin – ein gefühlter Triumph!
Das Viertelfinale findet nun am 12. oder 13. Dezember statt, und die Berliner werden auswärts auf Phoenix Hagen treffen. Man kann nur hoffen, dass die Mannschaft bis dahin weiter an ihrer Form arbeitet und die verletzten Spieler zurückkehren. Denn die Begeisterung der Fans ist mehr als spürbar, und die Vorfreude auf die nächsten Spiele wächst von Tag zu Tag.
