Am heutigen Tag, dem 27. Mai 2026, brodelt es gewaltig in den politischen und wirtschaftlichen Kreisen Berlins. Im Mittelpunkt der Diskussionen steht Matthias Hundt, der Digital-Staatssekretär, dessen Ruf durch eine Reihe von Insolvenzanfragen und undurchsichtigen Geschäftsgebaren in Mitleidenschaft gezogen wurde. Es ist schon fast ein Drama, das sich hier entfaltet – und das nicht nur für Hundt, sondern auch für die vielen Menschen und Unternehmen, die auf Zahlungen von seinen Firmen warten.
Hier ein kurzer Überblick: Laut seinem Anwalt hat Hundt klargestellt, dass es keine Inkasso-Verfahren gegen ihn gegeben habe und dass der Eintrag, der die Firma „SDC Sachsen Digital Solutions“ betrifft, derzeit überarbeitet werde. Aber – und das ist ein großes Aber – der Inkasso-Vermerk zur Firma wird von Creditreform bis Mitte Mai weitergeführt. Das lässt Raum für Spekulationen und beleuchtet die Unklarheiten, die sich um die neue Firma ranken. Hat die „SDC Solutions“ tatsächlich die Geschäfte der insolventen „SDC Consulting“ übernommen? Das bleibt offen, denn der Landkreis, der eine Rechnung über 12. Dezember 2025 erhielt, war ursprünglich bereit zu zahlen, doch die Kontonummer auf der Rechnung stimmte nicht mit der der insolventen Firma überein. Ein echtes Durcheinander!
Die Ungeklärten Fragen
Der Landkreis bestätigt, dass keine Vereinbarung zur Umleitung des Geldes mit dem Insolvenzverwalter getroffen wurde. Hundts Anwalt hat ebenfalls bestätigt, dass kein Auftragsübergang vorlag. Was bleibt, sind Fragen. Viele Menschen und Unternehmen warten auf ihre Zahlungen, und es ist ungewiss, wie hoch die offenen Forderungen sind. Wer weiß, wie viele Schicksale hinter diesen Zahlen stecken?
Ein weiterer interessanter Aspekt ist Hundts Lebenslauf, der auf der Internetseite des Landes Berlin veröffentlicht wurde. Hier gibt er an, von 2019 bis 2026 Dozent an der SRH Hochschule Berlin gewesen zu sein. Doch das ist nicht ganz korrekt. Die Hochschule kann dies nicht bestätigen; Hundt hatte lediglich Lehraufträge im Wintersemester 2019/2020 am Dresdner Campus. Irgendwie schimmert hier ein bisschen das Bild eines Mannes durch, der sich in einem Netz aus Halbwahrheiten und Missverständnissen verstrickt hat.
Die Insolvenzgeschichte
Was die rechtlichen Rahmenbedingungen betrifft, so ist die SDC Sachsen Digital Consulting GmbH, mit Sitz in Dresden, seit dem 26. November 2025 offiziell insolvent. Der Antrag auf Insolvenz wurde unter dem Aktenzeichen 536 IN 1391/25 gestellt. Das Verfahren ist eröffnet, jedoch in verschiedenen Phasen noch offen. In einem Land, in dem Transparenz gefordert wird, sind solche Umstände ein erheblicher Grund zur Besorgnis. Wie kann so etwas in der heutigen Zeit passieren?
Und hier kommt das große Aber. Warnungen von Landesjustizverwaltungen und dem Bundesministerium der Justiz sind nicht zu übersehen. Sie warnen vor irreführenden Angeboten und Zahlungsaufforderungen, die nicht von Justizbehörden stammen. Es ist eine Welt, in der Rechnungen für nicht existierende Dienstleistungen verschickt werden und in der die Öffentlichkeit auf eine Art und Weise getäuscht wird, die in einem Rechtsstaat nicht vorkommen sollte. Man fragt sich, wie viele Menschen bereits in diese Falle getappt sind.
Inmitten dieser Ungewissheiten und fragwürdigen Geschäfte bleibt die Frage: Wo führt das alles hin? Ist es ein Sturm im Wasserglas oder der Anfang von etwas viel Größerem? Die Antwort bleibt abzuwarten, während sich das Geschehen weiter entfaltet und die Menschen in Berlin gespannt auf die nächsten Entwicklungen schauen.
