Heute ist der 27.05.2026 und in Marzahn-Hellersdorf tut sich einiges! Der Diskurs über eine mögliche Weltausstellung in der Hauptstadtregion hat in den letzten Monaten ordentlich an Fahrt aufgenommen. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat kürzlich betont, dass es ohne ein gemeinsames Konzept von Berlin und Brandenburg keine Teilnahme an einem Berliner Konzept geben wird. Klare Ansage, oder? Gespräche zwischen den beiden Bundesländern sind bereits im Gange, und das ist auch dringend nötig, denn die Uhr tickt! Die letzte Weltausstellung in Deutschland fand 2000 in Hannover statt – also höchste Zeit für eine neue.
Nicht nur die Politik ist dafür, auch die Wirtschaft in der Region wirbt kräftig für eine Expo. Der regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner (CDU), hat Schönefeld als möglichen Standort ins Spiel gebracht. Ein wirklich spannendes Areal, wenn man bedenkt, wie sich die Gegend entwickelt hat. Die Industrie- und Handelskammern der ostdeutschen Bundesländer sehen die Expo als echte Chance, um Wirtschaft, Infrastruktur und Nachhaltigkeit zu fördern. Das klingt nach einer Win-Win-Situation! Die Expo 2035 Berlin GmbH hat sogar mehrere Standorte vorgeschlagen, darunter das ehemalige Flughafengelände in Tegel und den Cleantech Park in Marzahn.
Ein Konzept für die Zukunft
Aber wie geht’s weiter? Um sich offiziell zu bewerben, muss die Bundesregierung beim Bureau International des Expositions (BIE) in Paris anklopfen. Die Frist dafür läuft noch in diesem Jahr ab. Die Entscheidung, wo die Expo 2035 letztendlich stattfinden wird, fällt dann 2028. Eines ist klar: Berlin hat nicht nur die Expo im Kopf, sondern auch die Olympischen und Paralympischen Spiele. Ein bisschen viel auf einmal – besonders, wenn man bedenkt, dass alles vor dem Hintergrund knapper Kassen diskutiert wird.
Die Initiative EXPO 2035 wird vom Verein Global Goals für Berlin getragen und hat sich zum Ziel gesetzt, die Stadt bis 2035 zur Weltausstellung zu transformieren. Dabei stehen die 17 Global Goals der Vereinten Nationen im Fokus. Das Besondere: Alle Bürger*innen sind eingeladen, ihre Ideen und Vorstellungen in diesen Transformationsprozess mit einzubringen. Ein gemeinschaftliches Handeln wird dabei großgeschrieben, und das in einem demokratisch-freiheitlichen System – das klingt fast nach einem Aufruf zur Mitgestaltung der eigenen Zukunft!
Die Dringlichkeit des Wandels
Klimaneutralität innerhalb der nächsten Jahre ist ein weiteres Ziel. Es wird Zeit, dass wir uns unserer starken Interessengruppen bewusst werden und aktiv daran arbeiten, Berlin als lebenswerten Ort zu erhalten. Ein Innovationsschub in Produkten und Dienstleistungen ist notwendig – und zwar jetzt.
Die Diskussion über die Expo ist also nicht nur eine Frage der Wirtschaft, sondern auch eine Frage der gesellschaftlichen Teilhabe. Es ist wirklich beeindruckend, wie viele Menschen sich in diesen Prozess einbringen möchten. Denn am Ende des Tages wollen wir doch alle in einer Stadt leben, die nicht nur für ihre Geschichte, sondern auch für ihre zukunftsweisenden Ideen bekannt ist.
Weitere Informationen findet ihr auf globalgoalsberlin.de. Es bleibt spannend, wie sich das Ganze entwickeln wird – und ob Berlin tatsächlich als Austragungsort für die Expo 2035 ausgewählt wird. Eine lebendige Stadt, die auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitet, ist definitiv ein Grund, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken!
