Verfolgungsjagd mit E-Scootern in Berlin-Biesdorf endet im Polizeieinsatz
In Berlin-Biesdorf, einem Stadtteil im Bezirk Marzahn-Hellersdorf, gab es am Montagabend eine aufregende Verfolgungsjagd, die so manch einem Autofahrer sicher den Puls in die Höhe getrieben hätte. Es war gegen 22:30 Uhr, als zwei 15-Jährige auf ihren E-Scootern mit einer Geschwindigkeit durch die Cecilienstraße Ecke Oberfeldstraße brausten, die für die dortigen Verhältnisse alles andere als normal war. Die Polizei, die gerade auf Streife war, bemerkte die beiden Jugendlichen und wollte sie anhalten – doch das war leichter gesagt als getan. Die beiden Buben hatten andere Pläne und flüchteten, als sie die Anhaltesignale der Beamten sahen.
Während der eine Jugendliche zunächst entkam, war der andere nicht ganz so clever. Er versuchte, die Polizeifahrzeuge mehrmals auszubremsen, was die Einsatzkräfte in eine heikle Lage brachte. Man kann sich das Bild richtig vorstellen: Die Autos, die abrupt bremsen, um Kollisionen zu vermeiden! Letztendlich schafften die Beamten es, ihn an der Kreuzung Kulmseestraße/Oberfeldstraße zu stoppen und vorläufig festzunehmen. Der entkommene Jugendliche wurde später an seiner Wohnanschrift aufgespürt – und hier nahm die Sache eine noch unerwartetere Wendung: Sein 45-jähriger Vater griff die Polizisten an. Ein Auftritt, den man sich in einem Actionfilm vorstellen könnte!
Ein turbulenter Einsatz
Die Beamten sahen sich gezwungen, Reizstoffspray einzusetzen, um den Vater in Schach zu halten. Ein wenig verrückt, oder? Aber in der Hitze des Gefechts bleibt einem nicht viel Zeit zum Überlegen. Der Mann wurde schließlich vor Ort behandelt, während die Polizei ihre Ermittlungen fortsetzte. Die Vorwürfe gegen die beiden Jugendlichen sind nicht gerade ohne: Von einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen über gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr bis hin zu einem tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte – da ist eine Menge im Spiel. Auch die Tatsache, dass sie ohne Fahrerlaubnis unterwegs waren, macht die Sache nicht besser.
Aber was ist eigentlich der Grund für all diese Aufregung rund um E-Scooter? Laut der Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge (EKfV) dürfen diese nur unter bestimmten Bedingungen genutzt werden. E-Scooter benötigen eine gültige Betriebserlaubnis und eine Haftpflichtversicherung, die durch eine entsprechende Plakette am Roller nachgewiesen werden muss. Zudem gilt das Mindestalter von 14 Jahren. So weit, so gut. Aber wie sieht es mit der Sicherheit aus? Es ist zwar keine Helmpflicht vorgeschrieben, doch das Tragen eines Helms wird durchaus empfohlen. Man kann nie vorsichtig genug sein, oder?
Ein Blick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen
Die Nutzung von E-Scootern bringt einige Regeln mit sich. Sie dürfen auf Radwegen und in Fahrradstraßen fahren, aber auf Gehwegen ist das strikt verboten. Man stelle sich vor, wie verrückt es wäre, wenn plötzlich alles durcheinandergeraten würde! Das Mindestalter ist 14 Jahre, und es ist keine Mofa-Prüfbescheinigung oder ein Führerschein nötig. Allerdings dürfen nur eine Person pro E-Scooter fahren – auch wenn man denkt, dass man das zulässige Gesamtgewicht von zwei Personen nicht überschreitet.
Das Geschehen in Biesdorf lässt uns also nicht nur über die wilden Fluchten der Jugendlichen schmunzeln, sondern auch über die Herausforderungen, die der E-Scooter-Boom mit sich bringt. Es bleibt abzuwarten, wie die Polizei die Situation weiter handhaben wird und ob diese beiden Burschen aus ihren Erfahrungen lernen. Vielleicht wird der eine oder andere ja in Zukunft etwas vorsichtiger sein, wenn er mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Straßen braust. Oder auch nicht – wir werden sehen!
