Ein aufregender Samstagmorgen in Berlin, der die Grenzen von Ordnung und Chaos verschwommen ließ. In Johannisthal, auf der A113, wurde ein Berliner Polizist auf seinem Motorrad von Kollegen als Raser gestoppt. Ja, genau, ein Polizist! Die Verfolgung begann, als er zusammen mit einem 23-jährigen Motorradfahrer mit offenbar überhöhter Geschwindigkeit durch den dichten Verkehr bretterte. Die Einsatzkräfte, die mit Blaulicht und Martinshorn hinterherheizten, hatten sichtlich Schwierigkeiten, aufzuschließen. Es war ein Katz-und-Maus-Spiel, das in einem dramatischen Moment endete, als beide Fahrer – wie aus dem Nichts – stark abbremsten und schließlich angehalten wurden.

Die Kontrolle ergab, dass die beiden Männer nicht nur ihre Führerscheine verloren, sondern auch wegen verbotener Kraftfahrzeugrennen angezeigt wurden. Man fragt sich, was in einem Polizisten vorgeht, der mit solcher Geschwindigkeit durch die Straßen braust. „Das ist doch nicht der richtige Weg, um die Bürger zu schützen“, könnte man denken. Aber vielleicht ist das der Reiz des Adrenalins, der ihn dazu verleitet hat, sich über die Regeln hinwegzusetzen.

Ein weiterer Motorrad-Raser unterwegs

<pWährenddessen, am selben Tag, ging das wilde Rasen auf den Berliner Autobahnen weiter. Auf der A103 in Richtung Kreuz Schöneberg überholte ein anderer Motorradfahrer mit rücksichtsloser Geschwindigkeit eine Polizeistreife. Das Fahrverhalten wurde von den Beamten als „riskantes Lückenspringen“ bezeichnet. Die Gefahr war greifbar, als mehrere Autofahrer stark abbremsen mussten, um Kollisionen zu vermeiden. Die Polizei versuchte, den Fahrer mit Blaulicht und Martinshorn zu stoppen, doch der Motorradfahrer ignorierte die Anweisungen. Die Verfolgungsfahrt setzte sich auf der A100 und A113 fort. Es ist schon fast surreal, wenn man bedenkt, dass solche Szenen in einer Stadt wie Berlin stattfinden.

Erst kurz vor der Ausfahrt Johannisthaler Chaussee gab der Fahrer schließlich nach und folgte den Anweisungen der Polizei. Das Resultat war die Sicherstellung seines Motorrads und ein Fahrverbot. Es lässt einen schaudern, wie schnell aus einem harmlosen Ausritt ein riskantes Spiel werden kann. Und man fragt sich, woher dieser Drang kommt, sich selbst und andere in Gefahr zu bringen.

Ein Blick über die Stadtgrenzen hinaus

<pIn einem anderen Teil Deutschlands, in Rüsselsheim, zeigt sich ein ähnliches Bild. Ein Motorradfahrer wurde dort mit Geschwindigkeiten von bis zu 131 km/h in einer 50 km/h-Zone geblitzt. Der Mann hatte es tatsächlich auf 15 Blitzerbilder gebracht! Sein Verhalten, das von Oberbürgermeister Patrick Burghardt als rücksichtslos bezeichnet wurde, ließ die Stadtpolizei vor Herausforderungen stehen. Motorräder haben bei stationären Blitzern keine Kennzeichen, was die Identifizierung erschwert. Nach eingehender Auswertung der Blitzerbilder wurde der Fahrer schließlich zur Fahndung ausgeschrieben und später von einer Streife erkannt. Überraschung! Und das, obwohl er bereits 22 Punkte in Flensburg auf dem Konto hatte. Ein langes Fahrverbot und ein Bußgeld von 17.000 Euro warteten auf ihn.

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<pEs ist erschreckend, wie solche Geschichten über das Rasen auf Motorrädern in ganz Deutschland an die Oberfläche kommen. Es ist nicht nur eine Frage der Geschwindigkeitsübertretung, sondern auch ein Hinweis auf ein größeres Problem: Die Gefährdung von sich selbst und anderen. Und während die einen mit dem Schweiß auf der Stirn durch den Verkehr jagen, fragen sich andere, was sie zum Nachdenken bringt, um sicherer zu fahren. In jedem Fall bleibt Berlin, mit seinen aufregenden Autobahnen und lebhaften Straßen, ein Ort, an dem die Grenzen zwischen Regeln und Freiheit auf eine gefährliche Art und Weise verschwimmen.